Mittwoch, 13. November 2019
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ROTAX Grand Finals
24.11.2011

RMC-Kader auch in den Heats in guter Form

Nachdem die deutsch-österreichische Mannschaft im Zeittraining sehr stark auftrumpfte, standen heute die ersten Vorläufe der ROTAX Grand Finals auf dem Programm.

In der Wüste Al Ains machten die beiden Junioren Nico Müller und Florian Wiesinger einen guten Job. Der erste Heat verlief für Müller noch nicht ganz nach Plan. Er verlor am Start wichtige Positionen, kämpfte sich dann aber noch auf Platz zwölf nach vorne. Im zweiten Lauf ließ er nichts anbrennen und brachte mit Anschluss an die Spitze den guten achten Platz nach Hause. Wiesinger zeigte derweil zwei beständige Rennen und durfte am Abend zweimal mit Position 15 zufrieden sein.

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Bei den Senioren lieferte Christopher Friedrich eine tadellose Vorstellung ab. Teilweise mit Kontakt zur Spitze unterwegs, musste er aber in den Rennverläufen Plätze abtreten. Als 14. und Neunter liegt er jedoch problemlos im Soll. Ein auf und Ab erlebte währenddessen der Österreicher Stefan Riener. Im ersten Rennen geriet er schon am Start in eine Rangelei, die ihn weit zurück warf. Mehr als Rang 26 war nicht mehr zu holen. Dafür betrieb Riener im zweiten Lauf Schadensbegrenzung. Fulminant kämpfte er ganz vorne mit, führte das Feld sogar kurzzeitig an, bevor er sich im Ziel mit Position zwei zufrieden gab.

Für Andreas Matis begannen die Vorläufe im DD2 Masters vielversprechend. Er bestätigte seine Trainingsleistung mit einem zweiten Platz im ersten Heat. Entsprechend motiviert durfte der zweifache RMC-Champion den zweiten Vorlauf von der Pole-Position aus in Angriff nehmen. Doch diese brachte ihm kein Glück. Schon am Start verlor er Positionen und kämpfte fortan sichtlich mit Vergaserproblemen. Matis gab jedoch nicht auf und brachte nach zähen elf Runden noch Position 20 ins Ziel.

Ganz vorne mischte das deutsch-österreichische DD2-Duo, Simon Wagner und Maximilian Fleischmann mit. Am besten kam Wagner zurecht, der mit den Rängen sechs und drei sehr gut aufgestellt ist. Aber auch Fleischmann etablierte sich als Fünfter und Neunter zweimal spielerisch in den Top Ten.

Ausruhen kann sich noch keiner der deutschen und österreichischen Piloten. Am Freitag steht für alle noch ein entscheidender Vorlauf auf dem Programm. Erst dann werden wir wissen, ob sich unsere glorreichen Sieben für das Finale am Samstag qualifizieren können. Zur Zeit sieht aber alles danach aus...

Alle Ergebnisse finden Sie hier im Live-Timing.