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Formel 3
22.05.2011

Marco Wittmann triumphiert beim Grand Prix de Pau

Marco Wittmann (Signature) feierte beim Grand Prix de Pau, der gleichzeitig auch als dritter Lauf der vor der Saison neu ins Leben gerufenen FIA Formula 3 International Trophy gewertet wurde, einen deutlichen Start-Ziel-Sieg.

Er ist der erste Deutsche seit Jörg Müller 1996, der den traditionellen Grand Prix de Pau für sich entscheiden konnte. Auf dem 2,76 Kilometer kurzen Stadtkurs am Fuße der Pyrenäen kämpften die beiden Spanier Roberto Merhi (Prema Powerteam) und Daniel Juncadella (Prema Powerteam) um den zweiten Rang, der knapp an Merhi ging. Der 20-Jährige bleibt damit Tabellenführer der FIA Formula 3 International Trophy.

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Marco Wittmann gewann den Start von der Pole-Position aus und konnte sich von Beginn an einen Vorsprung aufbauen. Der Deutsche fuhr einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg entgegen. Hinter ihm stritten die beiden Spanier Roberto Merhi und Daniel Juncadella um den zweiten Platz. Letztendlich gab der bessere Start von Merhi den Ausschlag dafür, dass er die Zielflagge knapp vor seinem Landsmann sah. Verfolger Daniel Abt (Signature) konnte in den Schlussrunden fast noch zum spanischen Duo aufschließen. Der Deutsche beendete das Rennen als Vierter vor Carlos Muñoz (Signature).

Marco Wittmann (Signature): "Was für ein Wochenende! Ich habe den Grand Prix de Pau gewonnen, bin die schnellste Rennrunde gefahren und hatte die Pole-Position – besser kann es nicht sein. Ich kann es kaum in Worte fassen, dass wir dieses traditionelle Rennen im Heimatland meines Teams Signature gewonnen haben."

Roberto Merhi (Prema Powerteam): "Mein Start war wirklich gut und ich konnte Daniel in der ersten Kurve überholen. In der zweiten Rennhälfte hatte ich viele Probleme mit abbauenden Reifen. Ich hatte kaum noch Grip und musste mich gegen Daniel verteidigen. Aber ich wusste: Wenn ich keinen Fehler mache, dann werde ich den zweiten Platz behalten."

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): "Nachdem ich nach dem Start Dritter war, habe ich mich entschieden, erst einmal meine Reifen zu schonen. Deshalb waren sie am Ende des Rennens auch noch relativ gut. Ich war schneller als Roberto und habe versucht, ihn in einen Fehler zu treiben, aber er machte keinen. "