Samstag, 31. Oktober 2020
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Formel 3 Euroseries
02.10.2011

Roberto Merhi neuer Euro-Serie-Champion

Große Freude in Valencia: Roberto Merhi (Prema Powerteam) sicherte sich drei Rennen vor Saisonschluss den Fahrertitel in der Formel 3 Euro Serie. Auf dem 4,005 Kilometer langen Circuit Ricardo Tormo gewann er mit 17,436 Sekunden Vorsprung vor Daniel Juncadella (Prema Powerteam).

Rookie-Champion Nigel Melker (Mücke Motorsport) komplettierte als Dritter das Podium. Für den 20-jährigen Merhi ist es der erste Titel im Formel-Sport. Roberto Merhi übernahm vom Start weg die Führung und fuhr einem sicheren Triumph entgegen. Für ihn war es der neunte Sieg in diesem Jahr. Hinter dem neuen Champion folgte Dani Juncadella, der in den Schlussrunden dem Druck seiner Hintermänner Nigel Melker und Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) standhielt und Zweiter wurde. Da Marco Wittmann (Signature) das Rennen als Fünfter beendete, rangiert Juncadella nun punktgleich mit dem zweitplatzierten Wittmann auf Rang drei der Gesamtwertung.

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Roberto Merhi (Prema Powerteam): "Ich freue mich riesig, dass ich hier bei meinem Heimrennen in Valencia und auch noch mit einem Sieg den Titel gewonnen habe. Es ist ein sehr wichtiger Schritt in meiner Karriere und es war zusammen mit dem Sieg in der ‚FIA Formula 3 International Trophy' ein fantastisches Jahr für mich. Im Rennen heute war ich vor allem in den letzten Runden richtig nervös, obwohl ich ungefährdet in Führung lag."

Daniel Juncadella (Prema Powerteam): "Ich möchte Roberto zum Titelgewinn gratulieren, er hat es absolut verdient. Ich selbst bin glücklich über den zweiten Platz in diesem Rennen, mehr ging heute für mich nicht. Zwischendurch hatte ich Probleme mit der Kupplung und dachte schon, dass ich es nicht bis ins Ziel schaffen werde. Nun möchte ich beim Finale in Hockenheim den Vize-Titel holen."

Nigel Melker (Mücke Motorsport): "Roberto war immer schnell und hat nur sehr wenige Fehler gemacht. Deshalb hat er verdient den Titel gewonnen. Mein Start in das Rennen war gut, aber als ich in der ersten Runde einen kleinen Fehler machte, schlüpfte Dani durch. Als er dann später offenbar Probleme mit seinem Auto hatte, konnte ich wieder den Anschluss herstellen. Leider hatte ich keine Möglichkeit, ihn zu überholen."