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Formel 3 Euroseries
02.04.2011

Roberto Merhi gewinnt erstes Qualifying

Die Bestzeit im ersten Qualifying der neuen Saison der Formel 3 Euro Serie ging an Roberto Merhi (Prema Powerteam, 1:51,511 Minuten). Auf dem 5,791 Kilometer langen Circuit Paul Ricard im südfranzösischen Le Castellet war er 0,716 Sekunden schneller als Marco Wittmann (Signature, 1:52,227 Minuten).

Wittmanns Teamkollege Laurens Vanthoor (Signature, 1:52,354 Minuten) und Merhis Teampartner Daniel Juncadella (Prema Powerteam, 1:52,366 Minuten) reihten sich auf den Positionen drei und vier ein. Auch bei den zweitbesten Rundenzeiten lag Roberto Merhi an der Spitze.

Roberto Merhi und sein Team begeisterten mit zwei Tagesbestzeiten bereits bei den offiziellen Tests Mitte März mit einer guten Frühform. An diese knüpften sie nun bei der ersten Rennveranstaltung des Jahres nahtlos an. Dass Merhis Prema Powerteam die neuen Kumho-Slicks schon zu Beginn der Saison sehr gut verstanden hat, bewies auch der vierte Platz von Daniel Juncadella. Doch auch Signature hat die Hausaufgaben über den Winter gemacht; der amtierende Sieger der Teamwertung eroberte mit Marco Wittmann und Laurens Vanthoor die Plätze zwei und drei. Der beste Rookie im Feld war Nigel Melker (Mücke Motorsport, 1:52,440 Minuten).

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Da sich Roberto Merhi in der Tabelle der zweitbesten Rundenzeiten ebenfalls vorne klassierte, sicherte sich der Spanier nicht nur die Pole-Position für den dritten Lauf (Sonntag), sondern darf auch den ersten Lauf (Samstag) des Wochenendes von der besten Startposition beginnen. Neben ihm wird Laurens Vanthoor in das erste Rennen des Jahres gehen. Der schnellste Rookie Nigel Melker holte sich Rang drei vor Daniel Juncadella und Marco Wittmann.

Roberto Merhi (Prema Powerteam): „Wir waren heute Vormittag beim Test schon richtig gut und auch im Qualifying ist alles bestens gelaufen. Das Auto war gut, der Motor war gut, die Reifen waren gut - alles hat gepasst. Mein Ziel für dieses Wochenende ist es, so viele Rennen wie möglich zu gewinnen.“

Marco Wittmann (Signature): „Am Sonntag stehe ich auf dem zweiten Startplatz, was mich vor allem deshalb zufrieden stellt, weil wir noch leichte Schwierigkeiten mit den neuen Reifen haben. Robertos Zeit konnten weder Laurens noch ich mitgehen. Ich freue mich trotzdem, dass es endlich wieder losgeht.“