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Formel 3 Euroseries
29.04.2011

Marco Wittmann im Qualifying ganz vorn

Marco Wittmann (Signature, 1:33,152 Minuten) fuhr im Qualifying der Formel 3 Euro Serie auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg die schnellste Runde und sicherte sich so die Pole-Position für das Sonntags-Rennen des Hockenheim-Wochenendes.

Roberto Merhi (Prema Powerteam, 1:33,249 Minuten) war 0,097 Sekunden langsamer und belegte den zweiten Rang hinter Wittmann. In der Wertung der zweitschnellsten Runden war der Spanier ganz vorne, was ihm die Pole-Position für den ersten Lauf des Wochenendes einbringt. Der in der Gesamtwertung Führende, Daniel Juncadella (Prema Powerteam, 1:33,490 Minuten), sowie Laurens Vanthoor (Signature, 1:33,538 Minuten) reihten sich auf den Positionen drei und vier des Qualifyings ein.

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Marco Wittmann schrieb mit seiner schnellsten Runde Geschichte, denn er sicherte sich die erste Qualifying-Bestzeit der im Winter neu ins Leben gerufenen FIA Formula 3 International Trophy. Der Signature-Pilot schob sich sechs Minuten vor Schluss des Qualifyings an die Spitze und wiederholte damit seinen Erfolg des Vorjahres, als er beim zweiten Rennwochenende an gleicher Stelle im Qualifying ebenfalls ganz vorn stand.

Wittmanns Rundenzeit konnte in den letzten Minuten nicht mehr unterboten werden, da die Session aufgrund einer Berührung von Nigel Melker (Mücke Motorsport, 1:33,751 Minuten) mit der Streckenbegrenzung unterbrochen wurde. In den verbleibenden vier Minuten nach Wiederaufnahme änderte sich an der Reihenfolge nichts mehr. Der beste Rookie Melker blieb Siebter und landete damit unmittelbar hinter seinem Teamkollegen Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport, 1:33,583 Minuten) und Daniel Abt (Signature, 1:33,684 Minuten) auf den Plätzen 5 und 6.

Marco Wittmann (Signature): "Wir haben im Qualifying eine andere Abstimmung des Autos ausprobiert als beim Test heute Vormittag, was uns geholfen hat. Bei Testfahrten vor Hockenheim haben wir gute Fortschritte gemacht. Nun müssen wir die Rennen abwarten, um zu schauen, wie sich die Reifen über die Distanz mit dem Set-up verhalten."

Roberto Merhi (Prema Powerteam): "Im Test war mein Auto überhaupt nicht gut, aber wir haben es erfolgreich weiterentwickelt. Im Qualifying war es dann nahezu perfekt und die Balance stimmte."