Samstag, 24. Oktober 2020
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Formel 3 Euroseries
21.10.2011

Champion Merhi Schnellster - Rookie Sainz Dritter

Obwohl er schon Champion ist, ließ Roberto Merhi (Prema Powerteam, 1:31,693 Minuten) auch beim Finale nicht locker. Er fuhr im Qualifying der Formel 3 Euro Serie in Hockenheim die schnellste Runde. Nur 0,09 Sekunden langsamer umrundete Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport, 1:31,783 Minuten) den 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg. Neuling Carlos Sainz Jr. (Signature, 1:32,022 Minuten) überraschte in seinem ersten Qualifying in der Euro Serie mit Rang drei vor Daniel Abt (Signature, 1:32,126 Minuten).

Roberto Merhi sicherte sich mit seiner Bestzeit im Qualifying die Pole-Position für Rennen drei des Final-Wochenendes. Da er im Klassement der zweitschnellsten Runden ebenfalls nicht zu schlagen war, beginnt er auch Lauf eins von der ersten Startposition. Masters-Sieger Felix Rosenqvist nimmt beide Rennen von Startplatz zwei auf und will in Hockenheim endlich seinen ersten Sieg in der Euro Serie feiern. Carlos Sainz Jr., amtierender Champion der Formel Renault 2.0 NEC und Vize-Champion im Formel Renault 2.0 Eurocup, reihte sich hinter Merhi und Rosenqvist als Dritter ein.

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Im Kampf im den Vize-Titel der Euro Serie hat Marco Wittmann (Signature, 1:32,277 Minuten) die beste Ausgangsposition. Er klassierte sich auf Rang sechs und lag damit zwei Positionen vor seinem Hauptrivalen Daniel Juncadella (Prema Powerteam, 1:32,473 Minuten). Nigel Melker (Mücke Motorsport, 1:32,464 Minuten), der ebenfalls noch Chancen auf den zweiten Platz der Abschluss-tabelle hat, beendete das Qualifying auf dem siebten Platz.

Roberto Merhi (Prema Powerteam): "Es war ein hervorragendes Qualifying für mich, ich bin zweimal ganz vorne. Mein Auto war toll, wir haben als Team gut gearbeitet und ich fühle mich richtig gut. Ich hoffe, dass es in den drei Rennen nun so weitergeht."

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): "Das Qualifying war für mich sehr gut, mein Auto war fantastisch. Nach dem ersten Reifensatz war ich nur 13., weil ich in der ersten Kurve zu oft über die Streckenbegrenzung gefahren bin. Mit Rang zwei bin ich prinzipiell zufrieden, denn die Ausgangsposition ist nicht schlecht. Aber weil ich schon so oft Zweiter war, ist dieser zweite Platz auch etwas frustrierend. Ich wollte beim Finale endlich mal eine Pole-Position holen."