Montag, 27. Januar 2020
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ALMS
29.09.2011

Stefan Mücke erneut mit USA-Start im LMP1-Renner

Es ist fast auf den Tag genau vier Jahre her, als ein junger Rennfahrer aus Berlin seine Premiere in den USA feierte – auf der 2,54 Meilen (4,088 Kilometer) lange Strecke Road Atlanta nahe Braselton (US-Bundesstaat Georgia). Und der damals 25-Jährige Sportwagen-Pilot Stefan Mücke wartete mit einem Paukenschlag auf.

Am 6. Oktober 2007 saß er erstmals in einem Werksauto des englischen Motoren- und Chassis-Herstellers Zytek (offener Sportwagen-Prototyp Zytek 07S/2) und fuhr bei seiner gleichzeitigen Premiere in der American Le Mans Series (ALMS) als Dritter in der LMP2-Klasse (Gesamtvierter) sensationell auf das Podest.

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Nun kehrt der inzwischen 29-jährige Berliner – der frühere DTM-Pilot hat nach seinem Sportwagen-Debüt-Jahr 2007 zahlreiche Erfolge in der diesem Metier gefeiert – nach Road Atlanta als Aston-Martin-Werksfahrer zurück. Stefan Mücke wird am kommenden Wochenende (30. September bis 2. Oktober) wieder beim Rennen über zehn Stunden beziehungsweise 1000 Meilen am Start sein, das zum Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) und zur ALMS zählt. Er teilt sich das Cockpit des geschlossenen LMP1-Sportwagen-Prototypen Lola Aston Martin mit der Startnummer 007 mit seinen Aston-Martin-Werksfahrerkollegen Adrian Fernandez (Mexiko) und Harold Primat (Schweiz). Ich habe mich riesig über die Rückkehr nach Road Atlanta gefreut. Und als ich Anfang der Woche hier war, kamen auch wieder Erinnerung an den Erfolg von 2007“, sagt der Berliner.

Allerdings rechnet Stefan Mücke diesmal nicht mit einem Podestplatz, denn die Diesel-Konkurrenz von Audi und Peugeot ist nicht zu schlagen. Und auch in der Benziner-Fraktion haben wir ganz starke Konkurrenten. Das haben die bisherigen Tests in dieser Woche auf dieser sehr interessanten Strecke gezeigt“, fügt der Berliner hinzu, der vor knapp zwei Wochen mit dem Sieg beim ALMS-Sechs-Stunden-Rennen im kalifornischen Laguna Seca für eine weitere Premiere gesorgt hatte. Das war sein erster Sieg in der ALMS und in den USA – übrigens in dem LMP1-Renner, mit dem er 2009 Gesamtsieger der Le Mans Series (LMS) geworden war und im selben als Gesamtvierter sowie im folgenden Jahr als Gesamtsechster (LMP1-Fünfter) für Top-Resultate beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans gesorgt hatte.