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ADAC GT Masters
26.04.2011

Zwei Top 5 Ergebnisse beim Debüt in Oschersleben

Mit zwei starken fünften Plätzen kehrt Heico Motorsport vom Saisonauftakt des ADAC GT Masters aus Oschersleben zurück. Am Sonntag konnten Lance David Arnold und Andreas Zuber glänzen, am Montag waren es Christiaan Frankenhout und Andreas Wirth, die in der Motorsport Arena Oschersleben den besten Mercedes SLS AMG GT3 im Feld stellten. Mit Dominik Baumann / Hari Proczyk, sowie Carsten Tilke / Thomas Holzer konnten zwei weitere Mannschaften im Team Heico Motorsport überzeugen.

„Als neues Team mit neuem Auto in einer so hart umkämpften Serie auf Anhieb zwei fünfte Plätze zu holen, kann sich sehen lassen. Ich bin sehr zufrieden mit unserem ersten Rennen im ADAC GT Masters“, freute sich Teamchef Norbert Brückner nach Zieldurchfahrt am Ostermontag beim Saisonauftakt in Oschersleben. „Der Sprung ins kalte Wasser ist gemacht und ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Rennen noch zulegen können.“

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Nach einer starken Leistung im Qualifying waren es zunächst Lance David Arnold und Andreas Zuber, die am Sonntag, im ersten Rennen der Saison, mit Platz fünf ein erstes Glanzlicht aus der Sicht von Heico Motorsport setzen konnten. „In der ersten Kurve nach dem Start musste ich zurückstecken und hatte etwas Boden verloren, danach lief alles glatt“, so Arnold, dessen Teamkollege Andreas Zuber in der zweiten Rennhälfte dann den vor ihm liegenden Abt Audi R8 rundenlang unter Druck setzte. „Den erhofften Fehler hat er nicht gemacht, so musste ich am Ende mit Rang fünf vorlieb nehmen. Trotzdem, dass ist ein hervorragendes Ergebnis für unsere erstes Rennen“, so der Österreicher.

Mannschaft des Rennens wurden jedoch Christiaan Frankenhout und Andreas Wirth, die nach einem technischen Problem im Qualifying von Startplatz 27 eine sehenswerte Aufholjagd starteten. Am Ende stand für die beiden ein neunter Rang zu Buche. „Unglaublich, in der ersten Rennhälfte habe ich fast in jeder Runde einen Konkurrenten überholt“, so Christiaan Frankenhout. „Den Rest habe ich dann erledigt“, so Andreas Wirth, der anfügt. „Ich mag gar nicht daran denken, wo wir platziert wären, wenn wir weiter vorne gestartet wären.“

Während Carsten Tilke und Thomas Holzer in ihrem ersten gemeinsamen Rennen für Heico Motorsport den 20. Platz belegten, hatten Dominik Baumann und Hari Proczyk zuvor als 18. die Ziellinie überquert. „Wir hatten ein Problem mit dem ABS-System unseres Autos, was uns pro Runde mehr als eine Sekunde gekostet hat. Mehr war heute also definitiv nicht möglich“, schildert Hari Proczyk die Situation. Am nächsten Tag gab es allerdings mehr Grund zur Freude für die beiden Österreicher aus der Mannschaft von Heico Motorsport. Ohne technische Probleme stürmten sie von Platz 21 bis in die TOP-10 vor. „Leider haben wir später noch eine Zeitstrafe bekommen, weil ich mit einem Konkurrenten aneinander geraten war“, so Dominic Baumann, der am Ende als 16. gewertet wurde. „Trotzdem, wir wissen nun, dass wir unter normalen Bedingungen vorne mitfahren können.“

Vorne mitfahren konnten am Ostermontag im zweiten Lauf erneut Christiaan Frankenhout und Andreas Wirth. Mit einer fehlerfreien und beherzten Fahrt gelang den beiden von Platz 14 aus erneut eine großartige Aufholjagd, die schließlich auf Position fünf endete. „Andreas ist großartig gefahren und hat dabei auch noch die Reifen behutsam behandelt. So konnte ich im zweiten Stint seine Arbeit fortsetzen“, freute sich Christiaan Frankenhout. „Wenn die Startposition künftig stimmt, sollten Podestplätze für uns möglich sein“, zeigt sich Andreas Wirth zuversichtlich für die nächsten Rennen.

Pech hatte am zweiten Renntag der Mercedes SLS AMG GT3 mit der Nummer 34. Von Platz drei gestartet, rutsche Andreas Zuber ins Kiesbett, konnte das Rennen aber mit einer Runde Rückstand wieder aufnehmen. Lance David Arnold brachte das Auto schließlich auf Platz 21 ins Ziel. Kaum besser lief es am Ostermontag für Thomas Holzer und Carsten Tilke. Auf Rang acht liegend, musste Carsten Tilke kurz nach dem Fahrerwechsel das Rennen mit einem technischen Problem in der Box aufgeben. „Irgendetwas an der Hinterachse hat nicht gestimmt. Genaueres müssen unsere Techniker zuerst analysieren.“