Montag, 14. Oktober 2019
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ADAC GT Masters
26.04.2011

MS Racing mit erfolgreichem GT-Masters-Auftakt

Mit den zwei sechsten Plätzen des Fahrerduos David Sigacev und Florian Stoll konnte MS Racing bereits am Anfang der Saison ein Ausrufezeichen setzen und sich vorläufig Platz fünf in der Teamwertung sichern. Damit ist die Mannschaft das bestplatzierte Mercedes-Benz SLS Team im ADAC GT Masters. „Dass es gleich bei den ersten Rennen so gut läuft, hatten wir nicht erwartet. Mit dem Ergebnis sind wir wirklich mehr als zufrieden“, freute sich Teamchef Harald Böttner nach dem Rennwochenende mit dem neuen Mercedes-Benz SLS AMG GT3.
 
Grund zur Freude hat er sicherlich, denn das ADAC GT Masters gehört in diesem Jahr neben der DTM zur den professionellsten Tourenwagen-Rennserien in Deutschland. Davon zeugen auch die prominenten Namen, die in Oschersleben am Start waren. Hier kämpfen neben den Söhnen der Motorsport-Legenden Hans-Joachim Stuck, Klaus Ludwig und Hans Heyer auch Ex-Formel-1-Vizeweltmeister Heinz-Harald Frentzen, der ehemalige Daytona-Pilot Diego Alessi oder der ehemalige DTM-Fahrer Alexandros Margaritis um die Plätze. Ebenfalls im Rekordstarterfeld von 38 Fahrzeugen vertreten sind die ambitionierten Amateurfahrer Albert von Thurn und Taxis und der ehemalige Skispringer Sven Hannawald.

Souveräne Leistung in Rennen eins
„Sehr zufrieden waren wir natürlich mit dem ersten Rennen“, so Böttner weiter, denn nach einem guten siebten Platz im Qualifying konnten sich David und Florian trotz der zwei verlorenen Positionen beim Start am Ende bis auf Platz 6 vorkämpfen. „Es freut mich sehr, dass unsere beiden Piloten so gut mit dem Team und auch miteinander harmonieren. Florian Stoll fährt ja bereits seit einigen Jahren für MS RACING, und unser Neuzugang David Sigacev hat sich auf Anhieb sehr gut in die Mannschaft integriert“, resümierte Harald Böttner.
 
Große Aufholjagd in Rennen zwei
Im zweiten Rennen sah es zunächst nicht so gut aus. Aus Reihe sieben ins Rennen gestartet konnte Florian Stoll  zwar sofort mehrere Plätze gutmachen, wurde aber schon in der ersten Kurve von einem Kontrahenten am Heck getroffen und quer zur Fahrbahn gedreht, woraufhin ihm ein weiteres Fahrzeug ins rechte Vorderrad fuhr. Dadurch wurde Stoll auf Rang 19 zurückgeworfen. Mit einer jetzt völlig verstellten Spur an der Vorderachse begann eine große Aufholjagd, die erst in der letzten Runde mit einem Überholmanöver auf Platz sechs endete.
 
„Insgesamt bin ich mit dem neuen Auto super klargekommen. Man muss auch bedenken, dass weder David noch ich die Chance hatten, den SLS in Oschersleben zu testen, da das Testverbot für die Strecke zum Zeitpunkt der Auslieferung bereits in Kraft war“, ordnet Florian Stoll die überzeugende Leistung von sich und David Sigacev ein.
 
Nach dem geglückten Saisonauftakt und dem geteilten neunten Platz in der Fahrerwertung freut sich das gesamte Team bereits jetzt auf die nächsten Rennen am Sachsenring.