Mittwoch, 13. November 2019
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24h Daytona
02.12.2011

Kopf-an-Kopf-Rennen der Champions beim ROC

Die Turnierpaarungen für das Race Of Champoins 2011 am kommenden Wochenende in der Düsseldorfer ESPRIT arena stehen fest.

Während ein Team aus vier Dutzend Spezialisten in den vergangenen Tagen mit riesigem Aufwand eine 600 Meter lange Rennstrecke für Vettel, Schumacher und Co. in die Multifunktionsarena in Düsseldorf zauberte, trafen sich zwei Motorsport-Experten, um die Gruppen für den Wettkampf der besten Motorsportler der Welt auszulosen: Ex-Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen und DTM-Profi Timo Scheider zogen die Gruppen, in denen die Piloten beim ROC-Nations-Cup (Samstag, 3. Dezember) und beim Einzelwettbewerb um den Titel des „Champions der Champions“ (Sonntag, 4. Dezember) gegeneinander antreten. Gerade die deutschen Fans dürfen sich freuen: Die Paarungen versprechen schon in der ersten Runde ein extrem spannendes Geschehen mit einem starken deutschen Akzent.

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Eintrittskarten für beide Veranstaltungstage sind noch an den Tageskassen erhältlich. Am Samstag beginnt die Action beim Nations-Cup um 18:30 Uhr (Vorprogramm ab 17:45 Uhr). Sonntags startet das Programm um 12:30 Uhr mit dem Rennen der Motorsport-Legenden, ab 13:40 Uhr ist der Einzelwettbewerb zu sehen. Alle wichtigen Informationen rund um das Event gibt es unter www.race-of-champions.de im Internet. Aktuelle News gibt es außerdem über Facebook (Race Of Champions) und Twitter (@raceofchampions).

Die beiden deutschen Formel-1-Weltmeister treten am Samstag gemeinsam zur Titelverteidigung an: Michael Schumacher und Sebastian Vettel starten in Düsseldorf als Team Germany, das in Gruppe B gesetzt war. Vier Mal in Folge konnten sie den Wettbewerb gewinnen, beim Versuch den fünften Titel zu holen, müssen sich beide zunächst gegen das Team Slavic (Petrow / Kopecky), das Team Großbritannien (Button / Priaulx) und das Team All Stars (Coulthard / Albuquerque) durchsetzen. In Gruppe A liegt das Augenmerk der deutschen Fans auf dem Team SAT.1 Germany, in dem DTM-Star Timo Scheider und Formel-1-Pilot Timo Glock starten. Sie müssen sich gegen Action-, Sportwagen- und Rallye-Asse behaupten und begegnen dem Team Frankreich (Grosjean / Ogier), dem Team Nordic (Kristensen / Hänninen), sowie dem Team USA (Deegan / Pastrana).

Im Einzelwettbewerb starten die drei deutschen Vertreter in drei verschiedenen Gruppen: DTMChampion Martin Tomczyk (Gruppe B), Michael Schumacher (Gruppe C) und Sebastian Vettel (Gruppe D) bekommen es mit enorm starken Gegnern zu tun, machen aber durch die Verteilung auf drei Gruppen theoretisch sogar ein Finale mit vollständiger deutscher Besetzung möglich. „Wenn ich mir die Gruppenzusammensetzung so anschaue, dann muss man sagen, dass schon einige sehr interessante Duelle zu sehen sein werden“, schmunzelte Ex-Formel-1-Pilot Heinz-Harald Frentzen nach der Auslosung. „Formel-1-Stars gegen Rallye-Asse, DTMFahrer gegen Sportwagen-Piloten: Da ist alles dabei. Es liegt einiges an Spannung in der Luft.“ Er selbst kann sich das Geschehen auf der Rennstrecke in aller Seelenruhe anschauen, denn wenn die Motorsportstars aufeinanderprallen, hat er seinen Auftritt schon hinter sich gebracht: Frentzen startet am Sonntag vor dem eigentlichen Race Of Champions im Rahmen eines speziellen Rennens der Motorsportlegenden. Hier trifft der gebürtige Mönchengladbacher auf Altmeister Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck, den belgischen Allrounder Marc Duez und den ehemaligen Rallyeweltmeister Stig Blomqvist (Start 12.30 Uhr).

Auch Timo Scheider als zweite „Losfee“ darf das Geschehen am Sonntag als Zuschauer genießen: Der DTM-Meister von 2008 und 2009 wird nach dem Start im Nations-Cup für den Einzelwettbewerb vom amtierenden DTM-Champion Martin Tomczyk abgelöst. „Ich weiß von den DTM-Fahrerkollegen, dass alle total heiß auf dieses Rennen sind“, berichtet der Lahnsteiner aus dem Audi-Lager. „Und gemeinsam mit Timo Glock werde ich hier als Team ebenfalls alles geben. Eines ist sicher: wir beide werden am Freitag als erste zum Training auf der Matte stehen. Aus der DTM kennen wir ja seit diesem Jahr das Fahren im Stadion – das ist schon etwas sehr, sehr besonderes.“ Aus persönlicher Sicht freut sich Scheider überdies auf einen ganz bestimmten Fight im Nations-Cup: „Besonders dass ich gegen Pastrana fahren werde, ist super. Der ist nämlich der persönliche Held meines Sohnes, den dieses Duell bestimmt brennend interessieren wird.”