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Rallye DM
03.11.2026

Carsten Mohe kämpft bei der Lausitz-Rallye um DRM-Gesamtplatzierung drei

Zeit der Entscheidungen in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM): Bei der Lausitz- Rallye, die am kommenden Wochenende als letzter von sieben Meisterschaftsläufen ausgetragen wird, steht neben dem Titelkampf auch das Duell um Platz drei in der Meisterschaft im Mittelpunkt. Entschieden hat sich daher auch Carsten Mohe: Der amtierende Meister der DRM-Wertung Rally3 wird das Saisonfinale nicht mit dem in dieser Saison erfolgreich eingesetzten Porsche 911 GT Rally bestreiten, sondern startet im allradgetriebenen Škoda Fabia RS Rally2.

„Wir haben zuletzt die Saarland-Pfalz Rallye ausgelassen, weil wir von den beiden ausstehenden DRM-Läufen nur noch einen für die Meisterschaftswertung nominieren durften. Nach gründlicher Analyse haben wir uns für die Lausitz entschieden – und für den Fahrzeugwechsel. Das geschah mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Denn den Porsche einzusetzen, ist immer extrem spektakulär – für uns und für die Fans“, erklärt Mohe.

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Jetzt aber geht es für ihn und Beifahrerin Andrea Lieber vor allem um die DRM-Platzierung. „Unser Hauptkonkurrent um Rang drei in der Meisterschaft hat im Saarland gepunktet und ist in der Tabelle an uns vorbeigezogen. Um uns Platz drei zurückzuholen, müssen wir in der Lausitz insgesamt und in der Power Stage vor ihm platziert sein“, hat der Routinier aus dem Erzgebirge ausgerechnet.

Den zweiten gewichtigen Grund für den Start in der Lausitz sehen Carsten Mohe sowie seine Partner und Sponsoren in dem immens hohen Zuschauerandrang. „Schotterläufe in der DRM sind für die Fans immer besonders attraktiv und ziehen viele ausländische Starter an“, erläutert Mohe. „Das wird ein Mega-Spektakel und wir freuen uns unheimlich auf unser zweites DRM-Heimspiel nach der Rallye Erzgebirge. Ich bin super dankbar, dass unsere Partner uns für den Wechsel auf den Allradler volle Rückendeckung geben.“

Den gemieteten Škoda Fabia RS Rally2 konnten Mohe und Lieber bereits testen. „Das ist ein richtig gutes Fahrzeug“, betont der Crottendorfer. „Dass wir Einheitsreifen von Hankook nutzen, die für die eingeschriebenen DRM-Teilnehmer obligatorisch sind, kann für uns sogar von Vorteil sein, weil wir uns bei der Reifenwahl ,nur‘ an den anderen R2-Crews orientieren müssen. Es ist allerdings schwierig, den eigenen Speed einzuschätzen, zumal in der R2-Kategorie der DRM viele sehr gute Fahrer antreten. Außerdem ist die R2 mit 24 genannten Autos sehr stark besetzt. Mit Startnummer 6 gehen wir jedenfalls in einer guten Position in den Wettbewerb, um unseren Partnern, Sponsoren und Fans eine gute Show zu bieten.“

Die Veranstaltung vom 5. bis 7. November rund um Boxberg und Weißwasser zählt zu den anspruchsvollsten Schotter-Rallyes in Mitteleuropa. Bei der 29. Ausgabe kehren Start- und Zielzeremonien ins Ortszentrum von Boxberg zurück. Die Strecke führt über insgesamt 294,18 Kilometer mit acht Wertungsprüfungen (WP) über 146,84 Kilometer – mit 122,26 Kilometern findet ein Großteil davon auf Schotterstrecken statt.
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