Le Mans Series
13.04.2026
Souveräner Klassensieg für Proton Competition
Für die Besatzungen der drei weiteren Fahrzeuge verlief das Rennen hingegen deutlich turbulenter und hielt einige Herausforderungen bereit.
Bereits das Qualifying lief vielversprechend: Kurzejewski sicherte der Mannschaft aus Ummendorf einen Startplatz in der zweiten Reihe, was sich als wertvolle Grundlage für den vierstündigen Lauf herausstellte. In der turbulenten Anfangsphase des Rennens knüpfte der Amerikaner an seine starke Leistung aus dem Zeittraining an und kämpfte durchweg in der Spitzengruppe.
Teamkollege Richard Lietz tat es ihm gleich und brachte dank eines hervorragenden Stints den Porsche 911 GT3 R in eine perfekte Ausgangsposition für den Kampf um den Sieg. Als der Österreicher das mit einem Sonderdesign versehene Rennfahrzeug an Sargent übergab, fehlten nur wenige Sekunden auf den Führenden. Der Australier holte den Rückstand schließlich schnell auf, überholte den führenden Mercedes und fuhr souverän zum Sieg.
Besonders groß war die Freude über den Triumph bei Matt Kurzejewski. „Ich habe anderthalb Jahre lang nicht an Rennen teilgenommen. Daher ist es ein fantastisches Gefühl, hier mit einem neuen Auto und neuen Teamkollegen zu sein und gleich mit einem Sieg zu starten“, so der 34-Jährige. „Mein Dank gilt Richard und Tom sowie dem gesamten Team für die großartige Leistung heute.”
Wie stark Proton Competition in der LMGT3-Kategorie aufgestellt war, zeigte die Vorstellung von Bankcy, Huub van Eijndhoven und Harry King. Im Porsche 911 GT3 R #77 glänzte das Trio mit der schnellsten Rennrunde. Im Endergebnis der hart umkämpften Klasse landeten die drei Fahrer schließlich auf dem achten Rang.
Auf Rang neun in der LMP2-Pro-Am-Klasse überquerten Horst Felbermayr Jr., Horst Felix Felbermayr und René Binder die Ziellinie. In ihrem Oreca 07 #88 verlor das Trio aufgrund eines Safety-Cars zu einem unglücklichen Zeitpunkt wertvollen Boden.
Noch mehr Pech hatten die Fahrer des zweiten Oreca 07 der Mannschaft. So endete das Rennen von Jonas Ried, Sebastian Priaulx und Mike Rockenfeller noch ehe es wirklich begonnen hatte. Ried wurde in der zweiten Kurve nach dem Start in einen heftigen Unfall verwickelt, blieb dabei zum Glück aber unverletzt.
Der nächste ELMS-Einsatz von Proton Competition steht vom 1. bis 3. Mai an. Dann bildet das 4-Stunden-Rennen von Le Castellet die zweite Station der europaweit ausgetragenen Serie. Zuvor startet die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (17. bis 19. April) im italienischen Imola in ihre Saison.




