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Der Lauf findet im Rahmen des Clubrennens der Motorsportvereinigung Gerolzhofen statt und bietet ein schönes Ambiente für die Historiker, hier ist noch die Fahrerlagerromantik mit der Mischung aus Grill- und Zweitaktduft zu spüren. Da helfen sich die Fahrer und Fahrerinnen untereinander bei der Ausübung ihres Hobbys.Offenbar kommt der Mix aus „klassischem“ Ablauf, also Startaufstellung nach Trainingszeiten, Formations- und Einführungsrunden mit rollendem Start nach Flaggen oder Lichtsignal, sowie der Gleichmäßigkeitsmodus aus den sieben besten Rundenzeiten gut an.
In der Meisterschaft führt nach den beiden ersten vier Läufen in Kerpen, Bopfingen, Oppenrod und Hahn der amtierende Meister Marlon Mathei mit großem Vorsprung vor den rasenden Niederländern Chris Stek und Bart van den Hul, Thomas Kracht und Thomas Reim.
Zwei Veranstaltungen mit noch viel Läufen sind noch zu fahren, und es ist im Kartsport bekanntlich vieles möglich. Gleichwohl geht der Titel auch in diesem Jahr über den amtierenden Meister Marlon Mathei, der wenn er weiter so konstant und fehlerfrei fährt schwer zu schlagen sein wird. Marlon zeigt dabei auch eine steile Lernkurve und er zeigt auch, dass die Jugend durchaus auch mit den klassischen Karts virtuos umgehen kann.
Also es ist angerichtet, wenn die tollkühnen Männer und Frauen in ihren tieffliegenden Kisten für Spannung und großartigen Sport mit technischem Kulturgut sorgen. Sind doch selbst die jüngsten Karts schon vierunddreißig Jahre alt.
Aber die Maschinen werden artgerecht bewegt und dürfen auch im gesegneten Alter noch frischen Zweitaktsaft schlürfen, und müssen nicht ihr Dasein in dunklen Ecken fristen. So ist wieder spannende Unterhaltung in der Klassik Kart Szene im fränkischen Gerolzhofen garantiert. Das ist lebendige Kartgeschichte, guter Sport und Kameradschaft.





