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HJS Rallye
20.04.2026

Ravenol Deutscher Rallye Cup: Schläppi übernimmt DRC-Führung

Mit dem souveränen Sieg von Marijan Griebel / Ella Kremer im Škoda Fabia RS Rally2 endete die 37. KW-Ostalbrallye (18. April 2026) rund um die Kochertalmetropole Abtsgmünd. Nach dem fünften Lauf des Ravenol Deutscher Rallye Cup gab es einen Wechsel an der Spitze. Der Schweizer Mathias Schläppi, diesmal mit Dominique Juple im NC3-Peugeot 208 unterwegs, sicherte sich mit einem heiß erkämpften Klassensieg die Punkte, um von Pöttgen die Cup-Spitze zu übernehmen. 

„Das war eine wirklich geniale Rallye, eine sehr gute Gelegenheit, uns auf unseren DRM-Auftakt am nächsten Wochenende vorzubereiten“, freute sich Griebel nach seiner Ostalb-Premiere. „Wir sind unserer Favoritenrolle sicherlich gerecht geworden, aber für einen Sieg muss man immer auch sehr konzentriert und fehlerfrei unterwegs sein.“ Der amtierende deutsche Rallyemeister ergänzte: „Die Prüfungen waren sehr schön, vor allem die ‚Pommes’, die setzt Maßstäbe in der Rallye70-Szene.“ Dennis Rostek / Stefan Kopczyk beendeten im Schwesterauto ihre DRM-Vorbereitung auf dem zweiten Platz. Mit einer starken Vorstellung fuhren Lars Stütz / Jana Schreiber im BMW M3 als Klassensieger der NC2 auf den dritten Gesamtrang. Auf der ‚Pommes’ konnten sie sogar in beiden Durchgängen hinter Griebel die zweitschnellste Gesamtzeit fahren. Platz vier belegten Marc Rettenberger / Luca Kiefer im Opel Corsa Rally4 (RC4) vor Fritz Köhler / Petra Hägele im BMW M3 als Klassensieger in der NC1. 

Mathias Schläppi übernimmt die Spitze im Ravenol DRC

Spannung bis auf die letzten Meter: Vor der abschließenden Prüfung lagen Mathias Schläppi / Dominique Juple im Peugeot 208 noch den Hauch von 0,7 Sekunden hinter Kai Otterbach / Jannik Wagner, die im BMW 320is die Klasse NC3 anführten. Die Punkte für den zweiten Platz hätten dem Schweizer nicht gereicht, die DRC-Führung zu übernehmen. „Da mussten wir noch ein Brikett nachlegen“, erklärte Schläppi anschließend, „aber immer nur dort, wo es ohne zu großes Risiko möglich war.“ Die Abschlussprüfung war ein Rundkurs, „das liegt mir, da profitiere ich von meiner Erfahrung aus 30 Jahren auf der Rundstrecke.“ Im Ziel wurden aus dem hauchdünnen Rückstand ein Vorsprung von 7,4 Sekunden und Gesamtrang sieben. „Wir sind jetzt dort, wo wir stehen wollten: An der DRC-Spitze,“ strahlte Schläppi anschließend. „Ein großes Lob an den Veranstalter, das war eine Top-Veranstaltung.“ 

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Niklas Pöttgen, der diesmal nicht am Start war, hat wie Schläppi vier Ergebnisse und liegt nun mit 0,51 Punkten Rückstand auf dem zweiten Platz. Auch in der Sonderwertung Ravenol DRC Trophy powered by Pirelli übernahm Schläppi die Führung vor Pöttgen. Tony Bayer konnte seinen dritten DRC-Rang nicht verteidigen. Nach zwei Top-Fünf-Zeiten, „haben wir nach einem Defekt am Kühlerausgleichsbehälter die komplette Flüssigkeit verloren und mussten abstellen.“

Mit den Punkten für den zweiten Platz in der Klasse NC2 schoben sich Kevin Müller / Stefanie Spreitzer in ihrem liebevoll ‚Daisy' genannten Toyota GR Yaris auf den dritten DRC-Platz nach vorne. „Die Prüfungen haben uns viel Spaß bereitet, die technischen Bergauf- und Bergab-Stücke sind super anspruchsvoll. Leider gibt es für Daisy mit ihrem 3Zylinder-Antriebsaggregat zu viele gerade Stücke. Da packen wir die BMWs nicht ganz,“ erklärt das Duo. Marcel Wendt / Kay Papenfuß schoben sich im Suzuki Swift Sport mit dem zweiten Platz in der NC4 auf den vierten DRC-Rang, gefolgt von Stefan Petto / Marco Kremer im Opel Corsa OPC aus der Klasse NC2. 

Arwed und Aaron Jungnickel gewinnen den Auftakt zum ADAC Rallye Junior Cup

Den Auftaktlauf des ADAC Rallye Junior Cup entschieden die Brüder Arwed und Aaron Jungnickel (Dresden / Chemnitz) für sich. Auf den identischen Opel Corsa Rally6 hatten sie im Ziel einen Vorsprung von 20,4 Sekunden vor Kurt Escher / Alexander Hirsch (Oldenburg / Tannenberg). Das Podium vervollständigten Lukas Meiners / Leon Witte (Elsfleth / Barenburg). „Nachdem wir schon vor der ersten WP durch einen schleichenden Plattfuß einen Reifen wechseln mussten, lief es anschließend richtig gut. Es ist großartig, den ersten Lauf zu gewinnen, aber wie man gesehen hat, schläft die Konkurrenz nicht. Den Schwung nehmen wir mit, aber es ist noch ein langer Weg,“ freuten sich die Brüder im Ziel. 
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