GT World Challenge
23.07.2026
Morris Schuring kämpft in Misano mit stumpfen Waffen
„Uns hat das ganze Wochenende über die Geschwindigkeit gefehlt“, erklärte Schuring. „Wir konnten das Problem nicht lösen, aber ich bin stolz darauf, dass wir trotzdem das Maximum herausgeholt haben.“
Das Rennwochenende stand für Boutsen VDS zudem ganz im Zeichen des verstorbenen Marc van der Straten. Der belgische Motorsport-Mäzen und langjährige Unterstützer des Teams wurde vor dem zweiten Rennen mit einer Schweigeminute geehrt. Zudem trat das Team in der traditionellen VDS-Lackierung an.
„Marc war ein besonderer Mensch, der immer für eine großartige Atmosphäre im Team sorgte. Ich habe ihn zwar erst in dieser Saison kennengelernt, aber an den vielen Reaktionen wurde deutlich, welchen Eindruck er hinterlassen hat. Es war bewegend, dass ihm in Misano gedacht wurde. Schade, dass wir ihm keine besseren Ergebnisse widmen konnten“, so Schuring.
Bereits in den Trainings zeichnete sich ab, dass dem Porsche mit der Startnummer 2 die Konkurrenzfähigkeit fehlte. Von den Startplätzen 32 und 28 arbeitete sich das Duo zwar jeweils nach vorne, mehr als Rang 27 im ersten und Platz 18 im zweiten Rennen war jedoch nicht möglich.
„Natürlich haben wir nie aufgegeben. Dorian und ich haben das Team immer motiviert, weiter nach Lösungen zu suchen. Ich bin überzeugt, dass wir das Problem in den Griff bekommen und beim nächsten Mal wieder deutlich konkurrenzfähiger sein werden“, blickt Schuring nach vorne.
Als Nächstes startet der Niederländer am 02. August 2026 mit Manthey 1st Phorm beim IMSA-Rennen auf Road America. Das Sprint-Cup-Wochenende in Magny-Cours muss er deshalb auslassen. Sein nächster Einsatz für Boutsen VDS erfolgt Ende August beim GT World Challenge Europe Endurance Cup auf dem Nürburgring.





