Formel 1
25.07.2026
Hamilton verliert Startplatz zwei nach Qualifying-Zwischenfall in Ungarn
Hamilton hatte sich zunächst mit einer starken Runde den zweiten Startplatz hinter McLaren-Pilot Lando Norris gesichert. Kurz nach dem Ende des Qualifyings kündigten die Rennkommissare jedoch eine Untersuchung gegen den Briten an.
Der Vorfall ereignete sich auf der Anfahrt zu Kurve 1. Hamilton befand sich nach seiner schnellen Runde mit deutlich reduziertem Tempo auf der Ideallinie, während Piastri auf seiner entscheidenden Qualifying-Runde unterwegs war. Der Australier musste ausweichen, überschritt dabei die Streckenbegrenzung und brach seine Runde ab. Dadurch blieb er zunächst auf Rang fünf.
Unmittelbar nach dem Qualifying erklärte Hamilton, dass er sich des Vorfalls nicht bewusst gewesen sei.
„Ich glaube, ich bin gedanklich gerade woanders, weil ich nach meiner Runde nicht weiß, ob ich jemandem im Weg war. Ich versuche gerade nachzuvollziehen, was passiert ist, denn ich wusste nicht, dass jemand hinter mir war", so der Brite.
Nach Anhörung beider Fahrer sowie der Teamvertreter und nach Auswertung von Video-, Telemetrie-, Funk- und Onboard-Aufnahmen kamen die Stewards zu dem Schluss, dass Hamilton Piastri unnötig behindert hatte. Ferrari hatte Hamilton erst sehr spät per Funk über das herannahende Fahrzeug informiert. Zudem erklärte der Rekordweltmeister, dass er Piastri aufgrund der Position seines Ferrari nicht in den Spiegeln sehen konnte.
Die Stewards verhängten daraufhin die in den FIA-Regularien vorgesehene Standardstrafe für eine Behinderung im Qualifying: eine Rückversetzung um drei Startplätze.
Damit fällt Hamilton von Platz zwei auf Startplatz fünf zurück. Profiteure der Strafe sind Charles Leclerc, Kimi Antonelli und Oscar Piastri, die jeweils um eine Position nach vorne rücken.
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