Automobilsport
27.06.2026
24H Series erstmals auf dem Nürburgring
Nach drei von fünf Saisonveranstaltungen spitzt sich der Titelkampf in den verschiedenen Klassen zu. Angeführt wird die GT3-Gesamtwertung vom deutschen Team GetSpeed Team PCX Racing. Die Mercedes-AMG-Mannschaft reist mit einem Vorsprung von sechs Punkten zum Heimrennen an. Zusätzlich setzt das Team ein weiteres Fahrzeug unter der Bewerbung GetSpeed Team JR286 ein, das aktuell Rang zwei in der GT3-AM-Wertung belegt. Für GetSpeed hat das Rennen einen besonderen Stellenwert, da sich der Firmensitz direkt am Nürburgring befindet.
Ebenfalls mit Rückenwind kommt Hofor Racing nach Deutschland. Das Mercedes-AMG-Team feierte beim jüngsten Rennen auf dem Circuit Paul Ricard den Gesamtsieg und führt die GT3-AM-Meisterschaft an. Weitere Mercedes-AMG-Vertreter sind Ajith RedAnt Racing und Viper Niza Racing. Ajith RedAnt Racing belegt derzeit Rang zwei in der GT3-Pro-Am-Wertung.
Für Porsche hält Proton Competition die deutschen Farben hoch. Das Team aus Baden-Württemberg tritt mit einem Porsche 911 GT3 R (992) EVO an und liegt aktuell auf Platz drei der GT3-Pro-Am-Wertung sowie Rang fünf in der Gesamtwertung.
Vier Audi R8 LMS GT3 EVO II stehen auf der vorläufigen Nennliste. Die Fahrzeuge werden von Sainteloc Junior Team, HAAS RT, Continental Racing by Simpson Motorsport und Juta Racing eingesetzt. Sainteloc gewann bereits den Saisonauftakt in Mugello.
Ferrari wird durch Era Motorsport mit dem neuen Ferrari 296 GT3 EVO sowie Pellin Racing mit einem Ferrari 296 GT3 vertreten. Komplettiert wird das GT3-Feld durch E2P Racing mit einem Aston Martin Vantage AMR GT3 EVO und ARC Bratislava mit einem Lamborghini Huracán GT3 EVO.
Auch in der 992-Klasse verspricht das Rennen Spannung. Nach dem Sieg von Red Camel-Jordans.nl in Paul Ricard beträgt der Rückstand auf die Meisterschaftsführenden von Mühlner Motorsport nur noch 16 Punkte. Mühlner bringt sogar zwei Porsche an den Start. Weitere Nennungen kommen unter anderem von RPM Racing, HRT Performance, Seblajoux Racing, Chazel Technologie Course, MM Racing und Van Berlo Motorsport by CP Motorsport.
In der GT4-Kategorie sind bislang zwei Fahrzeuge gemeldet. Circuit Toys tritt mit einem Toyota GR Supra GT4 EVO2 an, während Bonk Motorsport erstmals in dieser Saison einen BMW M4 GT4 EVO (G82) einsetzt.
Die TCE-TCX-Klasse wächst auf sechs Fahrzeuge an. Tabellenführer asBest Racing bringt gleich drei Fahrzeuge an den Start: einen SEAT Leon Cup Racer, einen Porsche 718 Cayman GT4 CS sowie einen Cupra TCR DSG. Hauptkonkurrent Not Only Motorsport setzt erneut auf den Ligier JS2 R. Ergänzt wird das Feld durch J-Mec Engineering mit einem BMW M3 E46 und Sharky Racing mit einem Audi RS3 LMS TCR.
Das Rennwochenende beginnt nach den Testtagen am 01. und 02. Juli mit Training und Qualifying am Freitag. Das Rennen wird erneut im bewährten Split-Format ausgetragen: Die ersten sechs Stunden starten am Samstag, 04. Juli, um 12:00 Uhr, die zweiten sechs Stunden folgen am Sonntag, 05. Juli, ebenfalls ab 12:00 Uhr.
Für zusätzliche Rennaction sorgen die Rahmenserien Prototype Cup Europe und Radical Cup Europe. Insgesamt verspricht die Premiere der 24H Series auf dem Nürburgring ein abwechslungsreiches Langstrecken-Wochenende mit internationalem Teilnehmerfeld und spannenden Meisterschaftsentscheidungen.





