Dienstag, 16. April 2024
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Tourenwagen Junior Cup
02.03.2024

Rasanter Aufgalopp im Autodrom Most

Der ADAC Tourenwagen Junior Cup ist an diesem Wochenende zu den Preparation Days im Autodrom Most. Im Mittelpunkt stehen neue, hoffnungsvolle Talente sowie das Testen der Neuerungen am VW up! GTI.
 
Traditionell erwacht die Motorsport-Welt im März aus dem Winterschlaf und der ADAC Tourenwagen Junior Cup ist ganz vorne mit dabei. Mit den Preparation Days im tschechischen Most unweit der deutschen Grenze am 2. und 3. März kommt die Serienorganisation dem Wunsch von Fahrern und Teams nach, ein ganzes Vorbereitungswochenende für den Motorsport-Nachwuchs zu veranstalten. Denn für die Stars von morgen, die meist aus dem Kartsport, aber auch aus dem Simracing kommen, zählt jeder Kilometer Fahrpraxis.
 
Es wird ein erstes Abtasten vor der neuen Saison, denn zu den bekannten Teams und Fahrern gesellen sich vielversprechende Newcomer. Tuma Motorsport und Geparda Racing wollen den etablierten Teams ebenso einheizen wie neue Talente den etablierten Fahrern.
 
Bereits seit dem vergangenen Jahr mit dem Fahrzeug und dem Cup vertraut, aber trotzdem um jeden Testkilometer dankbar sind Julian Konrad (Konrad Motorsport), Cedric Fuchs (Konrad Motorsport), Maxim Felix Dacher (Georg Motorsport), Max Schlichenmeier (Konrad Motorsport) und auch Mike Müller (TOPCAR sport), der als einziger Laufsieger wieder ins Lenkrad greift.
 
Eine ganze Reihe von jungen Heißspornen wird in der neuen Saison versuchen, ihnen das Leben schwer zu machen. Dabei geht es nicht nur um den prestigeträchtigen Titel, sondern auch um einen vom ADAC gesponserten Startplatz in der ADAC GT4 Germany oder im Prototype Cup Germany 2025. Der Vizemeister und der Drittplatzierte der Meisterschaft gehen nicht leer aus, für sie winkt ein Test im GT4-Boliden beim renommierten Team Mücke Motorsport.
 
Alle Teilnehmer werden sich im Autodrom Most mit dem 150 PS starken VW up! GTI neu vertraut machen. Dieser steht besonders im Fokus, denn nach drei Saisons gibt es ein Update am Fahrzeug. Zum einen rollt der kompakte Bolide, der mit seiner Wendigkeit spektakuläre Zweikämpfe ermöglicht, ab diesem Jahr auf Reifen von Hoosier. Zum anderen wurde die serienmäßige Vorderachse angepasst und durch eine speziell gefertigte Motorsport-Vorderachse ersetzt. Dadurch verändert sich auch das Fahrverhalten, insbesondere das Einenkverhalten, und die Wartungsintervalle verlängern sich.

Das bedeutet natürlich auch, dass sich die etablierten Teams nicht auf den gesammelten Daten der vergangenen drei Jahre ausruhen können. Es gilt, das neue Paket bestmöglich abzustimmen, um wirklich das Optimum aus dem Auto herauszuholen. Die Preparation Days bieten dafür die besten Voraussetzungen, um bei Open Pitlane-Bedingungen zu experimentieren und den Youngstern viele Runden zu ermöglichen.
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