Dienstag, 18. Juni 2024
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Prototype Cup Germany
24.05.2024

Pommer / Catalano markieren erste Bestzeit auf dem Lausitzring

Der Prototype Cup Germany startete mit einem einstündigen freien Training in das Rennwochenende auf dem Dekra Lausitzring. Schon früh in der Session machte Valentino Catalano (18/Westheim) klar, dass der Weg zur Bestzeit nur über ihn und seinen Teamkollegen Markus Pommer (33/Untereisesheim, beide Gebhardt Motorsport) führen würde. Er setzte sich an die Spitze, die auch nach dem Fahrerwechsel auf Pommer noch in der Hand des Gebhardt-Duos blieb.

In der zweiten Hälfte des freien Trainings näherte sich Julien Apothéloz (23/CHE, BWT Mücke Motorsport) dem Führenden an, was Pommer als Motivation nahm, seine Rundenzeit noch einmal zu steigern. Doch auch Apothéloz ließ sich nicht einschüchtern und legte ebenfalls nach. Am Ende hatten Catalano / Pommer einen Vorsprung von 0,354 Sekunden auf Apothéloz und seinen Teampartner Riccardo Leone Cirelli (16/ITA, BWT Mücke Motorsport). „Das freie Training lief optimal, das Auto war perfekt. Wir hatten eine gute Qualifying-Simulation und waren insgesamt konstant schnell. Eigentlich lief alles nach Plan; wir müssen es in den Qualifyings nachher nun noch einmal so machen“, fasste Pommer sein freies Training zusammen.
Auch der im Kampf um die Spitze unterlegene Apothéloz war nicht unzufrieden. „Wir hatten gestern beim Test schon viel Fahrzeit und heute haben wir auch noch ein paar Dinge probiert. Ich bin optimistisch für die beiden Qualifyings, die heute noch auf dem Programm stehen. Das Wochenende mit den drei Rennen wird intensiv, was ich toll finde. Schließlich sind wir alle hier, um Rennen zu fahren.“

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Rang drei des freien Trainings, das bei sonnigem Wetter stattfand, ging an Felipe Laser (34/Leipzig) / Klaus Abbelen (63/Barweiler, beide Frikadelli Racing Team) vor Torsten Kratz (53/Mönchengladbach) / Danny Soufi (20/USA, beide Konrad Motorsport). Sven Barth (43/Eberbach) und Maxime Dirickx (20/BEL, beide Gebhardt Motorsport) komplettierten die Top Five. „Diese Strecke ist nicht einfach, aber ich bin mit meinem Fortschritt zufrieden. Ich hoffe, mich in den folgenden Sessions noch weiter steigern zu können und der Spitze immer näher kommen zu können“, so der junge Belgier, der vom Kartsport direkt in den Prototype Cup Germany eingestiegen ist.
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