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11.12.2023

Tim Heinemann beendet herausforderndes Rennen auf Podium

Am 2. Adventssonntag endete die 2023er Rennsaison von Tim Heinemann. Bei den Gulf 12 Hours, dem Saisonfinale der Intercontinental GT Challenge, der inoffiziellen GT3-Weltmeisterschaft, ging der 26-Jährige aus Fichtenberg für Herberth Motorsport an den Start. Gemeinsam mit Antares Au und Matteo Cairoli steuerte der diesjährige DTM-Pilot einen Porsche 911 GT3 R.

Das Rennwochenende auf dem Yas Marina Circuit, auf dem zwei Wochen zuvor die Formel 1 ihr Saisonfinale austrug, begann erfolgreich für das Trio. Die drei Piloten fuhren im Qualifying auf den dritten Startplatz in der Gesamtwertung. Gleichzeitig bedeutete dies die Pole-Position in der Pro-Am-Klasse für die drei Porsche-Fahrer.

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Doch das Rennen entwickelte sich herausfordernd für Heinemann und seine beiden Mitstreiter. Bereits am Start wurde Antares Au umgedreht und fiel bis ans Ende des Feldes zurück. Erschwert wurde das Rennen der Herberth Motorsport-Piloten durch Funkprobleme, zwischen der Box und dem Fahrzeug konnte nicht kommuniziert werden, was bei einem Langstreckenrennen mit verschiedenen Strategien und kurzfristigen Anpassungen ein großer Nachteil ist. Zudem erlitt Heinemann im Rennen einen Reifenschaden, wodurch er ebenfalls viel Zeit verlor, so dass das Fahrzeug mit der Startnummer #33 zeitweise zwei Runden Rückstand auf die Spitze in der Pro-Am-Klasse hatte.
Doch mit einem guten Speed schob sich der Porsche 911 GT3 R auf Rang drei in der Pro-Am-Klasse zurück und beendete das Rennen auf dem Podest. In der Intercontinental GT Challenge-Wertung schlossen die drei Piloten das Rennen auf Rang vier ab. In der Independent Cup-Wertung der globalen SRO-Rennserie beendete Antares Au die Saison auf Rang zwei.

Im Februar kehrt Tim Heinemann in die Vereinigten Arabischen Emiraten zurück. Dann absolviert der Fichtenberger die drei Rennen der Asian Le Mans Series in Dubai und Abu Dhabi.

Tim Heinemann:  "Wir waren gut vorbereitet für die Gulf 12 Hours und konnten bereits in den freien Training unseren Speed zeigen. Mit der Pole-Position in der Pro-Am Klasse und Startplatz drei im gesamten Starterfeld hatten wir eine vielversprechende Ausgangsposition geschaffen und waren für das Rennen zuversichtlich. Im Rennen kam dann leider alles anders als geplant. Mein Teamkollege Antares wurde beim Start im Getümmel gedreht und musste dem Feld als Letzter hinterherfahren. Aufgrund von Problemen mit dem Radio konnten wir nicht zwischen Box und Auto kommunizieren. Zwischenzeitlich lagen wir zwei Runden hinter dem Führenden in unserer Klasse. Irgendwie haben wir es dann doch noch aufs Podium geschafft. Auch wenn wir uns etwas mehr erhofft hatten, können wir mit dem Ergebnis aufgrund der Umstände sehr zufrieden sein und es ist ein versöhnlicher Abschluss der Saison 2023."
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