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DTM
14.09.2023

AiM GT steigt 2024 mit Honda NSX GT3 in DTM ein

Die DTM erhält 2024 einen spektakulären Neuzugang. AiM GT aus Chemnitz steigt 2024 in die Rennserie ein und wird zwei Honda NSX GT3 an den Start bringen. Durch ein besonderes Nachwuchsförderungsprogramm werden die Fahrzeuge von je einem Fahrer und einer Fahrerin gesteuert.

2024 wird das Fahrzeug- und Teilnehmerfeld in der DTM noch diverser. AiM GT aus Chemnitz plant den Einstieg in die Traditionsrennserie, welche weltweit einen besonderen Ruf hat und sich auch im dritten Jahr mit dem GT3-Reglement und im ersten Jahr nach der Übernahme der Markenrechte durch den ADAC als Toprennserie im GT-Bereich etabliert hat. Das sächsische Team plant den Einsatz von zwei Honda NSX GT3 in der Rennserie. Das Fahrzeug würde 2024, in der vierten DTM-Saison mit GT3-Reglement, sein Debüt in der Deutschlands populärster Rennserie feiern.

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Seit 2017 ist der Honda NSX GT3, der in den USA unter dem Markennamen Acura antritt, im internationalen GT-Sport aktiv. Zur Saison 2022 erhielt das Fahrzeug ein Evopaket. Die Endmontage der GT3-Wagen erfolgt bei JAS Motorsport in Mailand. Obwohl das Fahrzeug in Europa eher ein Exot ist, konnten Teams mit dem NSX bereits viele Rennseiege und Meisterschaften einfahren. So gewann das Fahrzeug bereits zweimal den Titel in der GTD-Klasse der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Auch in der japanischen Super GT-Meisterschaft konnte der Bolide bereits Titel einfahren.

Das Team, welches von Frizzi Arnold gegründet wurde, plant das Thema Nachwuchsförderung auf ein neues Niveau in der DTM zu heben. Bei Talentscoutings im Herbst 2023 will der ehrgeizige Rennstall das Team für die anstehende DTM-Saison 2024 zusammenstellen.

Eine Besonderheit ist, dass je ein Honda von einem Fahrer und einer von einer Fahrerin gesteuert werden soll. Da AiM GT ein Non-Profit-Racing-Team ist, zählt bei der Cockpitvergabe nicht das Budget der Fahrer, sondern ausschließlich das fahrerische Talent. Dadurch möchte der Rennstall wirklich talentierte Rennfahrer fördern, welche ansonsten durch fehlendes Budget nicht die Chance erhalten hätten.

„Wir freuen uns sehr auf unser DTM-Programm im kommenden Jahr“, unterstreicht Frizzi Arnold. „Die DTM ist weltweit ein ganz besonderer Name und jeder Motorsportfan weiß, was sich hinter den drei Buchstaben verbirgt. Das wir mit dem Honda NSX GT3 zudem einen wahren Exoten einsetzen werden, macht es noch spezieller. Eine Besonderheit wird unser Fahreraufgebot sein. Je ein Fahrer und eine Fahrerin werden die beiden Autos steuern. Welche es sein werden, werden wir im Herbst diesen Jahres bei unseren Talentscoutings festlegen.“

Neben Frizzi Arnold, die sich neben der Teamführung auch um das Marketing des Rennstalls kümmert, sind Björn Friedrich und Klaus Peter Melchiori die führenden Köpfe hinter AiM GT.
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