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ADAC GT Masters
24.10.2023

Gelungener Gaststart für Schnitzelalm Racing im ADAC GT Masters

Zur Vorbereitung auf die neue Motorsportsaison 2024, in der Schnitzelalm Racing ein umfangreiches Motorsportprogramm mit DTM-Einstieg plant, hat die Mannschaft aus Niederzissen in Zusammenarbeit mit Arnold NextG einen gelungenen Gastauftritt im ADAC GT Masters hingelegt. Beim Saisonfinale auf dem Hockenheimring fuhr das Team von Thomas Angerer mit beiden Mercedes-AMG GT3 in die Top-5 des Gesamtklassements und gewann zweimal die Trophy-Wertung.

„Wir sind mit unserem Gaststart im ADAC GT Masters sehr zufrieden, vor allem weil wir noch einmal viele Daten und Erfahrungswerte für die kommende Saison sammeln konnten. In den nächsten Wochen stehen nun finale Gespräche an, um das Engagement für 2024 endgültig zu fixieren, ehe ab Januar die GT Winter Series zur weiteren Vorbereitung folgt“, so Angerer.

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Obwohl für Schnitzelalm Racing beim ADAC GT Masters-Wochenende auf dem Hockenheimring in erster Linie die Testarbeit im Vordergrund stand, gelang es der Mannschaft einige Ausrufezeichen zu setzen. So positionierte Marcel Marchewicz den #11 Mercedes-AMG GT3 im ersten Qualifying gleich auf einem starken vierten Rang. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Moritz Wiskirchen lieferte er im Anschluss zwei fehlerfreie Rennen ab, die das Fahrerduo auf den Plätzen sechs (Lauf 1) und fünf (Lauf 2) im Gesamtklassement beenden konnte. In der Junioren-Wertung reichte es am Sonntag zudem mit Platz drei für die beiden Piloten zum Podium.

Das Schwesterfahrzeug von Luca Arnold und Christer Jöns (#99 Mercedes-AMG GT3) setzte sich vor allem im Samstagsrennen gut in Szene. Von Startposition acht aus arbeitete sich Arnold bei seinem Debüt im ADAC GT-Masters bis in die Top-5 nach vorne. Eine solide Grundlage des GT3-Rookies, auf der sein Coach und Teamkollege Jöns im zweiten Teil des Rennens weiter aufbauen konnte. Schlussendlich wurde das Fahrerduo auf dem fünften Platz im Gesamtklassement abgewinkt, was gleichzeitig neben dem Sieg in der Trophy-Wertung auch Rang vier bei den Junioren bedeuten sollte. Im Sonntagsrennen reichte es für Arnold und Jöns trotz eines unglücklichen Reifenschadens in der Endphase noch zu Platz sieben im Gesamtklassement sowie zur Wiederholung des Trophy-Sieges vom Vortag.

Marcel Marchewicz (#11 Mercedes-AMG GT3): „Es war ein sehr lehrreiches Wochenende für uns. Während wir bei unserem ersten ADAC GT Masters Gaststart auf dem Nürburgring die Strecke natürlich bestens kannten, war es dieses Mal anders. Auf dem Hockenheimring bin ich zuvor nur bei nassen Bedingungen im GTC Race unterwegs gewesen, daher habe ich fahrerisch und auch von den Abläufen her enorm viel dazugelernt. Insgesamt haben wir uns über das Wochenende hinweg trotz der wechselnden Streckenbedingungen gut gesteigert und können dementsprechend sehr viel für die Wintersaison und das nächste Jahr mitnehmen.“

Luca Arnold (#99 Mercedes-AMG GT3): „Das war eine erfolgreiche Premiere. Wir konnten sehr viele Daten und Erkenntnisse sammeln für die Entwicklung unseres multiredundanten Zentralsteuergerätes NX NextMotion von der Arnold NextG. Danke an das ganze Schnitzelalm Racing Team und meinen Fahrerkollegen Christer. Im ersten Qualifying haben wir einen sehr guten Job gemacht, nur drei Zehntel haben uns auf den schnellsten Mercedes gefehlt. Im Rennen ist es uns gelungen von Position acht auf Platz fünf vorzufahren. Auch im zweiten Rennen konnten wir gut mithalten und Plätze gewinnen. Schade, dass uns am Ende ein Reifenschaden zurückgeworfen hat, sonst wäre erneut ein sehr gutes Ergebnis drin gewesen. Im ADAC GT Masters ist das Niveau deutlich höher und meine Lernkurve war enorm.“

Kevin Arnold, CEO der Arnold NextG GmbH: „Das ADAC GT Masters Wochenende war für die Arnold NextG ein sehr guter Einstieg zur Präsentation unseres multiredundanten Zentralsteuergerätes NX NextMotion. Das Interesse an unserer Technologie, welche die Grundlage für das autonom Fahren darstellt, war riesengroß. Die Rennstrecke ist ein ideales Entwicklungsumfeld. Wir legen hier die Grundlage und generieren Daten, die für die zukünftige Entwicklung unabdingbar sind. Der nächste Schritt ist die Fahrzeugintegration von NX NextMotion, um dann mit der Steer-by-Wire-Lenkung im extremen Umfeld des Motorsports belastbare Daten zu ermitteln, zu testen und das System weiter zu optimieren. Luca hat in dieser Saison einen optimalen Einstieg in die GT3-Klasse geschafft und ist auf einem sehr guten Weg zum Entwicklungsfahrer. Danke an das gesamte Team von Schnitzelalm Racing, für die super Unterstützung bei diesem Einsatz.“
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