Dienstag, 7. Februar 2023
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ROTAX Grand Finals
25.11.2022

8 Finaltickets für Team Deutschland

Mit den Pre-Finals wurde heute die Qualifikationsphase der 22. Rotax MAX Challenge Grand Finals in Portimao (PT) abgeschlossen und die endgültigen Finalisten ermittelt. Der zwölfköpfige Kader des Team Germany wurde dabei auf acht dezimiert.
 
Für Maxim Becker (C4-Racing) verlief das Pre-Finale nicht nach Plan. Noch in der Startrunde wurde der Youngster wieder in einer Kollision verwickelt und musste sich am Ende mit Position 35 begnügen. Für das Finale am Sonntag konnte er immerhin noch den 24. Startplatz retten.
 
Kein Glück hatten auch die deutschen Minis: Niklas Cassarino (DJS Racing) holte als 16. zwar ein respektables Pre-Final-Ergebnis, verpasste als 44. des Punkteklassements aber den Einzug ins ersehnte Finale. Das gleiche Schicksal teilte Marlon Di Salvo (C4-Racing). Er belegte im Pre-Finale wegen einer Zeitstrafe Rang 30 und landete als 53. des abschließenden Rankings außerhalb der Finalqualifikation.
 
Eine tadellose Vorstellung lieferte der deutsche Junior Austin Lee (JJ Racing) ab. Er sicherte sich den fünften Platz im Pre-Finale und zieht in der Addition aller Punkte als Elfter ins Hauptrennen ein. Ebenso stark präsentierte sich Janne Stiak (Kraft Motorsport) bei den Senioren. Er sah als Zweiter die Zielflagge seines Pre-Finals und darf als Fünfter ins Finale der Senioren zum Angriff blasen.
 
Die beiden deutschen DD2-Masters-Piloten machten im Pre-Finale Boden gut. Denis Thum (Kraft Motorsport) kämpfe sich bis auf P14 vor und sicherte sich damit Startplatz 21 für das Finale. Kader-Kollege Daniel Schollenberger (Schollenberger Racing) nimmt das Hauptrennen direkt dahinter als 22. in Angriff.
 
Die deutsche DD2-Hoffnung musste ebenfalls begraben werden: Fabian Bock (Woik Motorsport) wurde im Pre-Finale als 29. gewertet und Jannik Jakobs (Kraft Motorsport) schied vorzeitig aus. Damit werden die beiden ab sofort auf die Zuschauerränge verbannt.
 
Stark schlug sich Luca Köster (Kraft Motorsport) bei den E20 Senioren. Er holte sich Platz zwei im Pre-Finale und startet morgen von selbiger Position ins Finale. Tobias Follert (RS Motorsport) folgt dahinter auf einem guten fünften Startplatz vor Teamkollege Armin Hähnel auf Platz 13.
 
Am Samstag steht nun der große Showdown auf dem Programm: Ab 11:20 Uhr starten die Finals bis gegen 18:45 Uhr (jeweils deutsche Zeit) die neuen RMC-Weltmeister geehrt werden.
 
Für alle Daheimgebliebenen werden die Rotax MAX Challenge Grand Finals live übertragen. Auf der offiziellen Webseite gibt es nicht nur alle Ergebnisse und Live-Timing, sondern auch eine packende Stream-Übertragung aller Geschehnisse.
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