Montag, 23. Mai 2022
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
ADAC Kart Masters
27.04.2022

Maximilian Schleimer startet mit Pole-Position ins Jahr

Das ADAC Kart Masters startete am vergangenen Wochenende in die neue Saison und eine der größten Highlights war Maximilian Schleimer. Der Rookie ließ die gesamte erfahrene Konkurrenz mit einer Pole-Position, Laufsiegen und schnellsten Rennrunden staunen und gehört damit nun zum Favoritenkreis.

Nach ersten internationalen Bewährungsproben, begann für Maximilian Schleimer nun auch die deutsche Rennsaison. Schauplatz war das Prokart Raceland in Wackersdorf. 142 Fahrerinnen und Fahrer traten beim ersten Durchgang des ADAC Kart Masters an. Der Youngster aus Obertiefenbach zählte zu den Rookies bei den X30 Senioren.

Anzeige
„Ich freue mich, dass es nun endlich los geht. Die letzten Wochen habe ich mich akribisch vorbereitet und bin bereit“, zeigte sich Maximilian vor dem Start bestens gerüstet. Nach schnellsten Zeiten in den freien Trainings schaffte der Youngster auch im Qualifying eine perfekte Runde und sicherte sich die Pole-Position. Der Rolle des Spitzenreiters wurde er dann auch in den späteren Vorläufen gerecht. Mit einem Sieg und zweiten Rang verteidigte er seine Führung im Klassement.

„Das waren schon zwei packende Rennen, mit harten, aber auch sehr fairen Positionskämpfen“, war der 14-jährige Förderpilot der ADAC Stiftung Sport begeistert. Diese nahm jedoch am Sonntagmorgen ab. Regenschauer sorgten für neue Bedingungen auf der 1.197 Meter langen Rennstrecke. „Im Regen wird mir meine Körpergröße zum Verhängnis. Ich kann dadurch, dass ich deutlich kleiner und leichter als die Konkurrenz bin, mein Gewicht nicht so verlagern“, erklärte Maximilian die neue Situation.

Trotzdem ließ er sich nicht unterkriegen und zeigte seinen Kampfgeist. Durch eine zusätzliche Zeitstrafe war jedoch nicht mehr als Position 14 möglich. Zum zweiten Finale war es wieder trocken und Maximilian blies zur Attacke. Mit Bestzeiten preschte er durch das Feld und hatte zum Ende sogar eine kleine Chance auf den Sieg. Nebeneinander kamen die ersten drei Fahrer durchs Ziel. 

„Wow, das war ein heißer Ritt. In diesem Feld elf Plätze gut zu machen und dann vielleicht noch zu gewinnen, ist keine leichte Aufgabe. Ein großer Dank an mein Team AT Motorsport, sowie meine Partner für deren Support. Ich bin nun Fünfter in der Meisterschaft und werde beim nächsten Lauf wieder voll attackieren“, war Maximilian am Sonntagabend bester Laune.

Bereits in zwei Wochen geht es für ihn weiter. Dann findet im belgischen Mariembourg das nächste Rennen der IAME Euro Series statt. Dort kann sich der Youngster des ADAC Mittelrhein e.V. dann wieder vor internationalem Publikum beweisen. Das deutsche Championat findet Ende Mai in Ampfing seine Fortsetzung.
Anzeige