Samstag, 2. Juli 2022
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24h Nürburgring
28.05.2022

Erste Startreihe für BMW-Pilot Farfus im Top-Qualifying

Nach der Pole-Position im vergangenen Jahr mit dem BMW M6 GT3 hat ROWE Racing auch bei der Premiere des BMW M4 GT3 den Sprung in die erste Startreihe bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring (GER) geschafft. Augusto Farfus (BRA) fuhr in 8:10,640 Minuten die zweitschnellste Zeit. Dan Harper (GBR) erreichte im #72 BMW M4 GT3 für das BMW Junior Team den sechsten Rang – direkt vor Christian Krognes (NOR) vom Team Walkenhorst Motorsport auf Position sieben. Nick Catsburg (NED) fuhr im zweiten ROWE-Racing-Fahrzeug auf Startplatz 13, nachdem sein Teamkollege Sheldon van der Linde (RSA) zuvor mit der Bestzeit in Top-Qualifying 1 geglänzt hatte. Ben Tuck (GBR) fuhr im #102 BMW M4 GT3 von Walkenhorst Motorsport auf Platz 18. Die 50. Auflage der 24h Nürburgring beginnt am Samstag um 16 Uhr MESZ.

Im ersten Teil des Top-Qualifyings schied der #20 BMW M4 GT3 von Schubert Motorsport mit Jesse Krohn (FIN) am Steuer ganz knapp aus. Er startet von Position 21. Die #100 von Walkenhorst Motorsport geht hinter der Startgruppe ins Rennen.

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Im Qualifying zum BMW M Race of Legends, das am Samstag direkt vor der Startaufstellung zum 24-Stunden-Rennen auf dem Programm steht, sicherte sich Bill Auberlen (USA) in seinem BMW M2 CS Racing auf der Grand-Prix-Strecke die Pole-Position vor Johnny Cecotto (VEN) und Eric van de Poele (BEL). Insgesamt sind zwölf Fahrzeuge im Rennen dabei.


Stimmen nach dem Top-Qualifying

Augusto Farfus (#99 BMW M4 GT3, ROWE Racing, Startplatz 2): „Ich bin sehr glücklich über Platz zwei, das ist ein tolles Ergebnis. Das Auto war hier die ganze Saison über stark und hat sich im Qualifying angefühlt, wie ich es erwartet hatte. Glückwunsch an BMW M Motorsport zu einer insgesamt starken Leistung.“

Dan Harper (#72 BMW M4 GT3, BMW Junior Team, Startplatz 6): „Ich bin happy mit dem Qualifying. Die Rundenzeiten lagen sehr eng beieinander, aber Platz sechs ist eine großartige Ausgangsposition für ein 24-Stunden-Rennen. Es war aufregend, da draußen auf einem so hohen Niveau zu kämpfen. Danke an das BMW M Team RMG, das mir ein super Auto hingestellt hat. Ich freue mich sehr auf das Rennen.“

Christian Krognes (#101 BMW M4 GT3, Walkenhorst Motorsport, Startplatz 7): „Ich bin etwas enttäuscht, wenn ich ehrlich bin, denn ich hatte mir etwas mehr erwartet als Platz sieben. Ich habe in der ersten Runde nicht die perfekte Temperatur in die Reifen gebracht, die jedoch in dieser Runde ihren Peak hatten. Aber was soll’s? Wir nehmen Platz sieben und streben nach einem guten Rennen. Ich weiß, dass wir ein starkes Auto haben.“

Nick Catsburg (#98 BMW M4 GT3, ROWE Racing, Startplatz 13): „Leider habe ich in meiner ersten Runde ein paar Fehler gemacht. Das war etwas schade. Sheldon hat einen großartigen Job gemacht und uns ins zweite Shootout gebracht, aber ich konnte nicht beenden, was er begonnen hat. Hoffentlich ist die 13 keine Unglücksnummer für uns. Es ist ein langes Rennen, und alles ist möglich.“

Ben Tuck (#102 BMW M4 GT3, Walkenhorst Motorsport, Startplatz 18): „Es ist fantastisch, ohne Verkehr auf der Nordschleife zu fahren. Das allein macht diese Session schon speziell. Wir sind einfach glücklich, es in Top-Qualifying 2 und damit in die Top-20 geschafft zu haben. Wir treten in der Pro-Am-Klasse an, daher sind wir sehr froh darüber, wo wir stehen.“

Jesse Krohn (#20 BMW M4 GT3, Schubert Motorsport, Startplatz 21): „Die erste Runde war gut, und ich habe gemerkt, dass der Reifen auch auf der zweiten Runde noch gut war. Aber ich bin in eine Code-60-Zone gekommen, und damit war das Qualifying natürlich vorbei. Du verlierst zehn Sekunden, und es gibt keine Chance, das wieder aufzuholen. Ich glaube wirklich, dass wir uns auf der zweiten Runde verbessert hätten, vor allem auf der Nordschleife. Es ist schade, dass wir das erste Auto waren, das nicht weitergekommen ist, aber das passiert manchmal. Doch es ist ein langes Rennen und unser Auto ist gut. Wir haben uns sehr auf die Rennabstimmung konzentriert. Ich habe große Erwartungen und denke, dass wir trotzdem ein gutes Rennen haben werden.“
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