Mittwoch, 20. Januar 2021
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Rallye Dakar
06.01.2021

Vierkampf um „Dakar“-Platz vier – Przygonski und Gottschalk mittendrin

Der Kampf um die „Dakar“-Platzierungen nimmt Fahrt auf: Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk haben bei der Rallye Dakar mit einer erneut unbeirrt-konstanten Leistung ihre Chance auf ein Top-Resultat gewahrt.

Die vierte Etappe des Wüstenklassikers durch Saudi-Arabien führte von Wadi ad-Dawasir nach Riad und brachte so etwas wie „Dakar“-Alltag. Schnelle Sandpisten, Dünen der Kategorien eins und zwei sowie Schotterabschnitte bildeten eine faherisch und navigatorisch etwas leichtere Route als an den Tagen zuvor, entsprechend enger blieben die Zeitabstände in der Tageswertung. Die ging zum dritten Mal in Folge an Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel (QAT/FRA, Toyota), in der Gesamtwertung führen weiterhin Stéphane Peterhansel/Edouard Boulanger (FRA/FRA, Mini). Nach Tagesrang sechs finden sich Przygonski/Gottschalk als Gesamt-Sechste in einem intensiven Vierkampf um die vierte Position wieder – unter anderem mit den Rekord-Rallye-Weltmeistern Sébastien Loeb/Daniel Elena (FRA/MCO, Prodrive).

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Jakub "Kuba" Przygonski nach Etappe 04 der Rallye Dakar 202: „Eine richtig schnelle Prüfung – fünfter und sechster Gang über weite Strecken. An manchen Stellen war die Navigation etwas knifflig, aber alles in allem waren wir immer auf Kurs. Zu fahren war diese Prüfung wirklich angenehm, auch wenn sie richtig schnell war. Wir hatten keine Reifenschäden, keine Probleme mit dem Hilux – alles gut, also.“

Timo Gottschalk nach Etappe 04 der Rallye Dakar 2021: „Eine super-super-schnelle Prüfung, vielleicht ein bisschen zu schnell. „Kuba“ und ich haben in unserer Zusammenarbeit etwas umgestellt, was gut funktioniert hat, Feinheiten müssen wir aber noch anpassen. An zwei, drei Stellen haben wir einen etwas zu großen Bogen gefahren – aber alles im grünen Bereich. Wir analysieren jetzt, wo wir noch zulegen können. Alles ist eng beisammen, es lohnt sich, zu kämpfen. Und das tun wir.“

Der „Dakar“-Veranstalter A.S.O. beschreibt die kommende, fünfte Etappe mit „hart“ und „lang“. Auf dem Weg von Riad nach Al Qaisumah steht am Donnerstag also eine echte Hammer-Etappe auf dem Programm, bei der vor allem Geduld gefragt sein wird. Deutlich technischer zu fahren, erneut knifflig zu navigieren werden die beiden abschließenden Abschnitte vor dem Ruhetag den Teilnehmenden traditionsgemäß alles abverlangen.