Montag, 17. Januar 2022
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ROTAX MAX Challenge
04.07.2021

Starker Auftakt für FM Racing in Wackersdorf

Nach langer Corona-Pause begann am letzten Wochenende die Saison 2021 der RMC Germany im bayrischen Wackersdorf. Das FM Racing ging dabei sowohl mit OTK Material als auch mit Compkart in allen Klassen mit insgesamt zehn Fahrern an den Start. Trotz der neuen Zusammensetzung und der allgemein hohen Belastung konnte das FM Racing Team auf ganzer Linie überzeugen und sogar zwei Klassensiege einfahren.
 
In der Micro Klasse zeigte Noah Jansen nach dem überzeugenden Auftritt bei der Rotax Max Euro Trophy in Adria sein ganzes Können. Nach nur 3 Tausendstel Rückstand im Zeittraining auf Platz 1 konnte er im ersten sowie im zweiten Heat jeweils einen ungefährdeten Sieg verbuchen. Leider wurde er aufgrund eines technischen Fehlers im ersten Lauf nachträglich disqualifiziert. Davon lies er sich allerdings nicht beunruhigen und zeigte am Sonntag nochmal eine sehr gute Leistung mit zwei Siegen sowie dem Tagessieg.
 
In der Mini Klasse gingen Naim Bretag und Simon Mayer an den Start. Beide konnten sich als Neulinge sehr schnell etablieren und im Zeittraining mit den Positionen 6 und 3 auf sich aufmerksam machen. Nach den Vorläufen mit einigen sehenswerten Überholmanövern fanden sich beide auf den Positionen 6 und 2 wieder. Alles in allem bedeutete dies eine gute Ausgangslage für den Finaltag. Dieser war jedoch für beide zumindest in einem der beiden Rennen von Pech überschattet. Während einer Rennkollision auf Platz 1 liegend konnte Simon Mayer das erste Renen nur auf Position 7 beenden. Im zweiten Rennen startete er jedoch eine tolle Aufholjagd, um die Ziellinie auf Position 2 zu überqueren. Naim Bretag überzeugte im ersten Rennen mit sehr guten Zeiten sowie Überholmanövern und beendete das Rennen auf einem starken 3 Platz. Im zweiten Finale musste er sich jedoch nach einem Rennunfall auf Position 2 liegend lediglich mit Platz 9 begnügen.
 
Als Solist für das Team im Juniorfeld zeigt Raphael Rennhofer gewohnt seine überragende Leistung und konnte trotz lädiertem Arm mit Platz 2 in die Vorläufe des Wochenendes starten. Aufgrund einer Spoilerstrafe musste er sich in einem Heat mit Position 8 begnügen, konnte aber im zweiten Vorlauf Position 2 behaupten. Von Position 5 gestartet wurde Raphael im Finale 1 direkt in einen Startunfall verwickelt, konnte sich aber Runde um Runde bis auf Position 5 nach vorne arbeiten. Im abschließenden Finale zeigte er nochmals sein ganzes Können und überquerte auf Position 2 die Ziellinie.
 
Bei den Senioren waren mit Marc Lupfer und Adrian Dobric zwei Newcomer für das Team am Start. Beide konnte bereits im Qualifying mit den Plätzen 9 und 11 erste Duftmarken setzen. Für Marc Lupfer verlief der Samstag mit beiden Vorläufen, trotz sehr langer Rennabstinenz, mit den Positionen 7 und 10 sehr vielversprechend. Auch in den beiden Finalläufen zeigte er mit den Positionen 10 und 9 eine gute Leistung. Adrian Dobric qualifizierte sich auf Position 11 und musste sich in beiden Vorläufen zuerst an die noch relativ unbekannte Strecke sowie die Rennbedingungen in Deutschland gewöhnen. Mit den Plätzen 10 und 12 konnte er sich Startposition 11 sichern. Im ersten Lauf musste er noch bei einem Startunfall ausweichen und sich dadurch lediglich wieder bis auf Position 11 zurückkämpfen. Im Finale fuhr er mit einer sehr guten Leistung noch bis auf Position 6 vor.
 
Nach einem durchwachsenen Zeittraining mit den Plätzen 9 und 18 hatten die beiden Fahrer Marcel Steinert und Laurenc Seifried in der DD2 Klasse noch Luft nach oben. Durch solide Rennen konnte sich beide jedoch erheblich steigern und die Finalrennen von den Positionen 4 und 11 angehen. Nach einem ungefährdeten Rennen mit einer sehenswerten Leistung sicherte sich Marcel Steinert den Sieg im ersten Rennen. Laurenc Seifried überzeugte währenddessen mit Platz 7. Unglücklicherweise konnte das Finale aufgrund eines Unfalls nach dem Start des Rennens nicht zu Ende gefahren werden. Das FM Racing Team wünscht den entsprechenden Fahrern gute Besserung sowie eine baldige Genesung.
 
Die beiden DD2 Masters Fahrer Patrick Weinstock und Konrad Bayer hatten ein durchwachsenes Wochenende zu verzeichnen. Mit Position 12 und 16 blieben beide hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach den Heats konnte sie jedoch bis auf Position 8 und 13 nach vorne fahren. Im ersten Finale sicherten sie sich mit den Plätzen 8 und 12 solide Resultate und eine gute Ausgangslage für das zweite Finale. Aufgrund des Rennunfalls bei den DD2 wurde das Finale der DD2 Masters ebenfalls nicht gestartet.
 
„Nach dem Zusammenschluss mit Compkart Germany wussten wir nicht genau wo wir stehen vor dem ersten Rennen in Deutschland. Ich denke dafür, dass sich alles erstmal einspielen muss können wir recht zufrieden sein. Das gesamte Team und vor allem die Fahrer haben einen sehr guten Job gemacht. Obwohl natürlich noch Luft nach oben ist. Wir hoffen in Mülsen dort anknüpfen zu können, wo wir dieses Wochenende aufgehört haben“, so Teamchef Christian Fleischmann.