Montag, 29. November 2021
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ADAC GT Masters
10.11.2021

Mercedes-AMG Team Toksport WRT erreicht dritten Gesamtrang

Das Heimrennen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring war für das Mercedes-AMG Team Toksport WRT nicht von Erfolg gekrönt. Maro Engel und Luca Stolz kämpften bis zum letzten Rennen um den Meistertitel, doch eine umstrittene Durchfahrtsstrafe kostete dem Duo im Mercedes-AMG GT3 schlussendlich alle Chancen. Am Ende des Jahres dürfen sich die Fahrer über den dritten Gesamtrang in der „Liga der Supersportwagen“ freuen, während das Mercedes-AMG Team Toksport WRT auf dem vierten Platz landet.

Die Fans erlebten am Nürburgring einen spannenden Titelkampf, der erst im letzten Rennen des Jahres entschieden wurde. Am Samstag zeigte sich die Eifel trotz der späten Jahreszeit sehr sonnig, was Teams und Fahrer erfreute. Bei kühlen, aber trockenen Bedingungen stellte Luca Stolz den pinken Mercedes-AMG GT3 im BWT-Design auf den zweiten Startplatz, unmittelbar hinter der meisterschaftsführenden Konkurrenz.

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Nach dem Start wagte Stolz einige Attacken auf den Spitzenreiter, blieb jedoch bis zum Fahrerwechsel auf dem zweiten Rang. Maro Engel, der das Cockpit zur Rennhalbzeit übernahm, fiel während des Boxenstopps auf die vierte Position zurück. Diesen Platz brachte der Mercedes-AMG-Pilot nach einer Stunde Renndistanz ins Ziel. Da die direkte Konkurrenz siegte, vergrößerte sich der Abstand auf die Tabellenspitze. Doch am Sonntag sollte noch alles möglich sein.

Der letzte Renntag des Jahres begann für das Mercedes-AMG Team Toksport WRT mit einem kleinen Rückschlag. Im wichtigen Zeittraining blieb Maro Engel erst im Verkehr stecken, dann machte der erfahrene GT-Pilot auf seiner schnellsten Runde einen winzigen Fehler, der wenige Zehntelsekunden kostete. Doch im dichten Starterfeld des ADAC GT Masters rutschte Engel auf den achten Platz zurück. Aufgrund einer Disqualifikation konnte der Mercedes-Pilot vom siebten Startplatz ins Rennen gehen und die Hoffnungen auf den Titelgewinn wahren.

Engel erwischte einen guten Start, geriet jedoch nach wenigen Kurven mit einem Kontrahenten aneinander. Aufgrund eines Unfalls im Hinterfeld wurde das Rennen anschließend unterbrochen. Nach dem Neustart unterstrich Maro Engel die bestehenden Titelambitionen.

Der Deutsche überholte die beiden Spitzenreiter und setzte sich in Führung, wo er mit schnellen Rundenzeiten überzeugte. Der Meistertitel in der „Liga der Supersportwagen“ schien bereits in Reichweite, als die Rennleitung für die Kollision in der Startphase eine nicht nachvollziehbare Durchfahrtsstrafe gegen den bis dato dominanten Toksport WRT-Mercedes aussprach. Alle Diskussionen mit der Rennleitung blieben ohne Erfolg, sodass die Entscheidung um den Titelkampf an diesem Tag nicht auf die Strecke fiel.

In der Meisterschaft landeten Maro Engel und Luca Stolz schlussendlich auf dem dritten Gesamtrang, während das Mercedes-AMG Team Toksport WRT in der Teamwertung die vierte Position erreichte. Die Mannschaft blickt auf eine starke Saison im ADAC GT Masters zurück und mischte bis zum Schluss um den Meistertitel mit.