Freitag, 30. Juli 2021
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ADAC GT Masters
08.07.2021

EFP:racing reist mit Mit viel Rückenwind nach Zandvoort

Für die beiden EFP:racing-Piloten Elia Erhart und Pierre Kaffer steht am kommenden Wochenende das zweite Auslandsgastspiel im ADAC GT Masters auf dem Programm. Auf der frisch umgebauten Formel-1-Strecke in Zandvoort (Niederlande) möchte das Fahrerduo mit dem Rutronik Racing by TECE Audi R8 LMS an die starke Pace vom Red Bull Ring anknüpfen und die ersten Meisterschaftspunkte in der internationalen Deutschen GT-Meisterschaft einfahren. 
    
„Dank der grandiosen Arbeit unserer Rutronik Racing by TECE Mannschaft waren wir bei der letzten Saisonstation am Red Bull Ring so konkurrenzfähig wie noch niemals zuvor. Wir hatten dort nicht nur den Speed, um im Rennen Punkte mitzunehmen, sondern auch um im Qualifying erstmals aus eigener Kraft in die Top-15 vorzustoßen. Kleinigkeiten haben den Ausschlag dazu gegeben, dass wir diese Ziele in Spielberg am Ende hauchdünn verpasst haben. Trotzdem hat uns dieser Auftritt sehr viel Selbstvertrauen beschert und führt dazu, dass wir mit viel Rückenwind nach Zandvoort reisen“, schildern Erhart und Kaffer voller Vorfreude.

Auf die beiden Piloten wartet dabei eine ganz neue Challenge, denn erstmals seit den umfangreichen Streckenumbaumaßnahmen wird das ADAC GT Masters wieder auf dem Dünenkurs an den Start gehen. Die ursprünglich angedachte Premiere im vergangenen Jahr fiel der COVID-19-Pandemie zum Opfer und musste kurzerhand durch ein weiteres Rennwochenende auf dem Lausitzring ersetzt werden. „Bei Testfahrten konnten wir die neue Streckencharakteristik trotzdem bereits kennen lernen, aber natürlich ist eine Rennveranstaltung immer noch einmal etwas ganz anderes. Es wird spannend sein zu beobachten, wer mit den neuen Gegebenheiten am besten zurechtkommen wird.“ 
   
Auffälligste Änderung nach der Modifizierung sind zwei neue Steilkurven, die dazu führen, dass die Strecke insgesamt breiter und schneller sein wird als in den Jahren zuvor. „Das Positive ist, dass das Überholen dadurch etwas leichter ist. Gleichzeitig erhöht sich aber noch einmal die Belastung für die Reifen. Es wird also darauf ankommen, vom Setup her den richtigen Kompromiss zu finden. Das wird eine große Herausforderung werden, ebenso wie das Wetter. Durch die Küstenlage schlägt dieses in Zandvoort bekanntermaßen gerne mal schnell um. Hier muss man das Quäntchen Glück auf seiner Seite haben. Spannung ist also vorprogrammiert.“