Donnerstag, 24. September 2020
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15.06.2020

Bruno Spengler und Team BMW Bank siegen erneut

Am Donnerstag feierte BMW Werksfahrer Bruno Spengler (CAN) den Titelgewinn in der IMSA iRacing Pro Series, und am Samstag ließ er gleich den nächsten Triumph folgen. Gemeinsam mit dem Team BMW Bank und seinen Teamkollegen Nils Koch und Kay Kaschube (beide GER) holte Spengler auf der virtuellen Nürburgring-Nordschleife (GER) den zweiten Sieg in der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO. Das Trio gewann mit dem #107 BMW Z4 GT3 den sechsten Saisonlauf, das H&R 3-Stunden-Rennen.

Im Qualifying belegte Spengler den siebten Rang. Dank einer erneut perfekten Strategie, schnellen Runden und einer fehlerfreien Performance arbeiteten er, Koch und Kaschube sich im Verlauf der drei Rennstunden immer weiter nach vorn. Rund 40 Minuten vor Schluss übernahm der #107 BMW Z4 GT3 die Führung und siegte schließlich mit einem komfortablen Vorsprung von 22 Sekunden auf die nächsten Verfolger. Das Team BMW Bank ist damit die erste Crew, die in dieser Saison zweimal gewinnen konnte.

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Neben Spengler waren erneut einige weitere BMW Werksfahrer im BMW Z4 GT3 im Einsatz: Martin Tomczyk, Jens Klingmann (beide GER), Jesse Krohn (FIN), John Edwards (USA), Connor De Phillippi (USA) und Nick Yelloly (GBR).

Zudem ging in der Klasse SP10 erstmals der digitale BMW M4 GT4 an den Start. Fünf Teams traten mit diesem Fahrzeug an, darunter das Team BS+HYPE mit ebenfalls prominenter Besetzung: BMW Werksfahrer Timo Glock (GER) gab im #307 BMW M4 GT4 sein Renndebüt auf der Nordschleife. Er wechselte sich mit BMW Sports Trophy „Rookie of the Year“ Marius Zug (GER) am Steuer ab. Die beiden belegten bei ihrem ersten gemeinsamen Auftritt den elften Platz in ihrer Klasse.


Stimmen nach dem sechsten Lauf der DNLS powered by VCO

Bruno Spengler: „Ich bin überglücklich. Dass ich nach dem Titelgewinn am Donnerstag in der IMSA iRacing Pro Series nun hier mit meinen Teamkollegen im Team BMW Bank unseren zweiten Sieg in der DNLS powered by VCO gefeiert habe, ist etwas ganz Besonderes. Es macht großen Spaß, Nils Koch und Kay Kaschube als Teamkollegen zu haben, denn sie sind einfach fantastisch und ich kann von ihnen so viel lernen. Die Strategie war heute der Schlüssel zum Erfolg. Denn es war sehr wichtig, sich aus dem Verkehr herauszuhalten, und die Reifen haben sehr schnell abgebaut. Unser Plan, dass zunächst ich sieben Runden fahre, dann Nils sieben Runden und Kay am Ende acht, ist perfekt aufgegangen. Ebenso wichtig war, sich aus allem Ärger herauszuhalten und auch beim Start und in den ersten Kurven sehr vorsichtig zu sein, denn da kann man alles verlieren. Danke an die beiden Jungs, sie waren super schnell, super konstant, und es ist ein tolles Ergebnis. Es war ein großartiger Samstag.“

Timo Glock: „Mein Debüt auf der Nordschleife hat riesigen Spaß gemacht. Ich musste mich zwar am Anfang erst an den BMW M4 GT4 gewöhnen, da ich in der vergangenen Woche mit dem – realen – BMW M4 DTM auf dem Nürburgring getestet habe. Den Unterschied in Sachen Abtrieb merkt man auch in der Simulation. Aber dafür, dass ich zum ersten Mal auf der Nordschleife unterwegs war, war ich wirklich happy. Ich habe das Auto ganz gelassen und habe meinen Stint gut über die Runden gebracht. Marius Zug ist das Qualifying, den Start und dann den Schlussstint gefahren. Ich habe ihm das Leben allerdings ein bisschen schwer gemacht, weil ich zu oft nicht gemerkt habe, dass ich über das Tracklimit hinausgefahren bin, und er deshalb eine Durchfahrtsstrafe absolvieren musste. Aber trotzdem: Es hat viel Spaß gemacht und war wirklich cool. Ich freue mich, wenn es noch einmal eine Chance gibt, ein solches Rennen zu fahren.“