Freitag, 13. Dezember 2019
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VLN
08.08.2019

Erster Saisonsieg für Claudius Karch auf dem Nürburgring

„Endlich hatten wir das notwendige Glück und haben den ersten Saisonsieg geholt. Wir standen schon oft kurz vor dem Erfolg und dann hat uns das Pech noch übel mitgespielt. Aber diesmal waren wir bis zum Ende richtig gut“, freute sich Claudius Karch nach dem fünften Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem Rowe 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Die Pechsträhne hatte ein Ende gefunden und es gab beim VLN-Saisonhöhepunkt den ersten Triumph im Porsche Cayman GT4 CS.

Karch war am Nürburgring wie gewohnt mit seinen Stammpartnern Ivan Jacoma und Kai Riemer im dem von Schmickler Performance eingesetzten Porsche Cayman GT4 Clubsport in der Cayman-GT4-Trophy by Manthey-Racing gestartet. Das morgendliche Training litt teilweise unter heftigen Regenfällen. Deshalb verzichtete das Team auf den obligatorischen Schlussangriff. Karch: „Wir sind von Startplatz drei ins Rennen gegangen, das war unter diesem Umständen vollkommen in Ordnung.“

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Teamkollege Riemer fuhr diesmal den Start und verbesserte sich in seinem Turn auf Rang zwei in der hartumkämpften Cayman-Cup-Klasse. Karch versuchte in seinem Stint den Abstand zum Führenden weiter zu verringern, doch das erwies sich als äußerst schwierig. Karch: „Das Auto war wieder top. Allerdings hatte ich während meines gesamten Stints nur zwei freie Runden. Ansonsten gab es viele gelbe Flaggen und Code-60-Zonen. Das war schon ein wenig frustrierend. Ich habe heute nur einmal im Auto gesessen, weil ich in der letzten Woche krank war.“

Fortan musste der Mannheimer in der Box hoffen, dass seine Teamkollegen den Rückstand auf Platz eins noch wettmachen würden. Das gelang, weil Jacoma und Riemer noch mächtig Druck machten und als Sieger die Ziellinie überquerten. Der erste Sieg in der Cayman-GT4-Trophy by Manthey-Racing in der Saison 2019.

Karch: „Ich hoffe, die Erfolgssträhne hält jetzt ein wenig an. Wir waren bisher schon sehr schnell, konnten aber keine Ergebnisse einfahren. Erfolgreich zu sein macht einfach deutlich mehr Spaß.“