Mittwoch, 23. Oktober 2019
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
VLN
01.10.2019

Claudius Karch fuhr beim 7. VLN-Lauf erneut auf Platz zwei

„Bei diesem Rennen war einfach nicht mehr drin. Wir sind am Anfang bei der Reifenwahl ein Risiko eingegangen, das sich nicht ausgezahlt hat. Deshalb mussten wir erneut mit Platz zwei zufrieden sein“, stellte Claudius Karch nach dem Ende des siebten Laufs der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring, dem 59. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen, sachlich fest.

Karch startete wie immer in dieser Saison mit seinen Stammpartnern Ivan Jacoma und Kai Riemer im dem von Schmickler Performance eingesetzten Porsche Cayman GT4 Clubsport in der Cayman-GT4-Trophy by Manthey-Racing. Erneut waren die Witterungsbedingungen in der Eifel nicht sehr freundlich zu den Motorsportlern. Beim morgendlichen Zeittraining regnete es. Karch: „Wir haben das richtige Zeitfenster, als die Strecke weniger nass war und es keine Code-60-Zone gab, einfach verpasst. Deshalb hat es nur zu Startplatz drei gereicht.“

Anzeige
Jacoma fuhr diesmal den Start. Der Regen hatte zwar nachgelassen, trotzdem stand das komplette Feld auf Regenreifen. Nach dem Start ging der Karch-Cayman kurzfristig in Führung, fiel dann aber auf Platz zwei zurück. Als nach fünf Runden die Strecke teilweise abgetrocknet war, entschied sich Jacoma dazu, auf Slicks zu wechseln. Die Entscheidung erwies bald als falsch, da kurz darauf wieder Regen einsetzte. Der Porsche verlor bis zum Fahrerwechsel auf Karch nach neun Runden viel Zeit und lag nur noch auf Rang fünf in der Klasse.

Karch machte sich dann mit Regenreifen auf die Verfolgungsjagd. „Ich habe in meinem Stint alles gegeben und den Porsche wieder auf Position zwei nach vorn gebracht. Der Wagen lief wirklich gut. Es hat Spaß gemacht und ich habe einen guten Rhythmus gefunden. Der Rückstand auf den Führenden war allerdings viel zu groß.“

Schlussfahrer Riemer verteidigte souverän den zweiten Rang und fuhr zum Schluss, nachdem die Strecke fast vollständig abgetrocknet war, die schnellste Rennrunde in der Klasse. Karch: „Wir hätten zwar gern gewonnen. Aber unter den Umständen war Rang zwei ein Erfolg. Wir haben jetzt noch zweimal die Chance, einen Sieg einzufahren. Ich hoffe, es wird uns gelingen.“