Mittwoch, 20. März 2019
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Rallye WM
19.02.2019

Durchwachsenes WM-Debüt für Knacker in Schweden

Mit der Rallye Schweden fand vom 14. bis 17. Februar 2019 der Auftakt der FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft statt. Nico Knacker, der bei der Rallye Schweden sein WM-Debüt feierte, landete mit Beifahrer Tobias Braun nach rund 317 km auf Platz zwölf.

Auch in diesem Jahr bildete die Rallye Schweden den Auftakt zur FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft. Die Wetterverhältnisse waren in diesem Jahr jedoch sehr untypisch für Schweden. Tagsüber taute es, wodurch sich der Schnee und das Eis auf den Strecken nach den ersten Autos in Matsch verwandelte. Der Startschuss fiel im schwedischen Karlstad, wo gleichzeitig die erste Wertungsprüfung stattfand. In einer Arena fuhren dort jeweils zwei Fahrer gegeneinander. „Die Atmosphäre in Karlstad war großartig. Ein gelungener Auftakt der Rallye“, erklärt Knacker seine ersten Eindrücke.

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Der Start des Freitags verlief hingegen nicht gerade nach seinen Vorstellungen. Bereits auf der ersten WP des Tages fuhr er sich in einer Schneewand fest. Bis Knacker und Braun ihren Ford Fiesta R2 befreien konnten, vergingen knapp 30 Minuten. Hinzu kam eine Strafzeit von 1:40 Minuten, weil sie die nächste Stempelkontrolle nicht rechtzeitig erreichten. Den ersten Tag beendete das deutsche Duo deshalb mit einem Rückstand von knapp 35 Minuten auf Platz 13 in der JWRC.

Am Samstag und Sonntag kamen Knacker/ Braun immer besser in Fahrt und konnten auf einigen Prüfungen den ein oder anderen Fahrer hinter sich lassen. Das Ziel erreichten die beiden am Sonntagmittag auf Platz zwölf in der JWRC. „Im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung bei der Rallye Schweden zufrieden sein“, berichtet der 21-Jährige nach der Zieldurchfahrt.

„Wir haben uns für unser Debüt in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft zwei Ziele gesetzt: Zum einen wollten wir das Ziel erreichen. Das ist uns geglückt und wir konnten wirklich jeden Kilometer der Rallye fahren und damit wichtige Erfahrungen sammeln. Zum anderen wollten wir keinen Fehler machen. Das ist uns nur bedingt gelungen, da uns die eine oder andere Schneewand zum Verhängnis wurde. Aber das gehört nun mal dazu. An diesen Erfahrungen werden wir wachsen. Außerdem hatten wir mit untypischen Bedingungen für die Rallye Schweden zu kämpfen. Das Tauwetter sorgte für besonders schlechte Streckenverhältnisse, was es uns nicht erleichterte. Letztendlich sind wir froh das Ziel als 12. in der JWRC erreicht zu haben“, so Knacker weiter.

Der nächste Lauf zur FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft findet in sechs Wochen im Rahmen der Rallye Korsika (29.-31.03.2019) statt. „Es liegen nun sechs arbeitsreiche Wochen vor uns. Wir werden die Rallye Schweden noch einmal genau analysieren und uns bestmöglich auf die Rallye Korsika vorbereiten“, so Knacker abschließend.