Mittwoch, 26. Juni 2019
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FIA Formel E
27.05.2019

Vergne festigt in Berlin Führungsposition von DS TECHEETAH

Jean-Éric Vergne hat in Berlin eine hervorragende Leistung gezeigt. Vom achten Platz gestartet, fuhr er aufs Podium und sicherte sich 15 wertvolle Punkte. Nach dem zehnten Lauf der ABB FIA Formel E-Meisterschaft baut er damit seinen Vorsprung an der Spitze der Fahrerwertung weiter aus.

Nach einer gelungenen Aufholjagd von Startplatz 21 bis auf Rang elf musste André Lotterer seinen Rennwagen aufgrund eines technischen Problems vorzeitig abstellen. Mit der Podiumsplatzierung von Jean-Éric Vergne verteidigt DS TECHEETAH jedoch seine Spitzenposition in der Teamwertung − der Vorsprung beträgt 25 Punkte. In der Voestalpine-Wertung der europäischen Rennen führt Jean-Éric Vergne vor seinem Teamkollegen André Lotterer. 

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Mark Preston, Teamchef von DS TECHEETAH: „Unsere Rennfahrer haben erneut ihr großes Potenzial unter Beweis gestellt. Wir sind sehr stolz auf die erbrachte Leistung. Jean-Éric und unser Team haben die Führungsposition in der Fahrer- und in der Teamwertung gefestigt. André war auf einem guten Weg, musste aber leider zwischenzeitlich aufgeben. Wir fahren dennoch voller Zuversicht zum nächsten Rennen nach Bern.“

Xavier Mestelan Pinon, Direktor DS Performance: „Wir haben einmal mehr ein sehr spannendes Formel E-Rennen erlebt. Dank seiner fantastischen Aufholjagd feiert Jean-Éric seinen nächsten Podiumsplatz. Wir freuen uns, weiterhin an der Spitze der Fahrer- und der Teamwertung zu stehen − ein hervorragendes Ergebnis für DS Automobiles und für unser Team hier in Deutschland.“

Jean-Éric Vergne: „Mit meinem dritten Platz in Berlin führe ich die Fahrerwertung weiterhin an. Mein Dank gilt dem gesamten Team, das bis spät in die Nacht hart daran gearbeitet hat, die im Qualifying aufgetretenen technischen Probleme zu lösen. Mein DS E-Tense FE 19 war unglaublich stark. Es war ein tolles Gefühl, vom achten Startplatz bis auf den dritten Rang vorfahren zu können.“

André Lotterer: „Ich hatte in meiner Karriere als Rennfahrer schon bessere Tage. Das Wochenende fing gut an; im freien Training habe ich die beste Rundenzeit erzielt. Leider ist mir im Qualifying ein Fehler unterlaufen und ich musste aus der letzten Reihe starten. Im Rennen konnte ich bis auf den elften Platz vorfahren, musste dann aber aufgrund einer überhitzen Batterie aufgeben. In der Fahrerwertung stehe ich auf Platz drei − eine gute Ausgangslage für das kommende Rennen in Bern.“