Dienstag, 16. Juli 2019
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FIA Formel E
12.05.2019

António Félix da Costa nachträglich bestraft

António Félix da Costa (POR) hat seinen sechsten Platz beim Monaco E-Prix, dem neunten Lauf der ABB FIA Formula E Championship, nachträglich verloren und wurde nach dem Rennen wegen eines Regelverstoßes von der Wertung ausgeschlossen.
 
Roger Griffiths (Teamchef BMW i Andretti Motorsport):
„Der Auslöser war ein Kontakt, den António im Rennen mit Mitch Evans hatte. Beim folgenden Griff ans Lenkrad wechselte er aus Versehen in einen höheren Energiemodus. Das bemerkte er zunächst nicht, und da wir als Team keine Einsicht in die Telemetrie haben, konnten wir ihn auch nicht sofort darauf hinweisen. So fuhr er für kurze Zeit mit zu viel Energie und wurde für diesen Regelverstoß nachträglich bestraft. Auch wenn es sich um ein Versehen handelte, war diese Strafe folgerichtig. Natürlich sind wir als Team enttäuscht über diesen Ausgang, aber wir respektieren die Entscheidung der Rennleitung.“
 
Alexander Sims (GBR) war in Monaco lange stark unterwegs und lag sicher in den Top-10, ehe er durch einen Zwischenfall kurz vor Rennende noch auf Position 15 zurückfiel. Sims und Félix da Costa gingen von den Startplätzen sechs und acht ins Rennen und hielten sich zunächst aus allen Zweikämpfen heraus. Im weiteren Rennverlauf kam es zu einigen harten Duellen auf der Strecke. Félix da Costa kam letztlich auf Position sechs ins Ziel. Sims kollidierte wenige Runden vor dem Ziel mit Robin Frijns (NED, Envision Virgin Racing) und drehte sich. Dadurch fiel er aus den Top-10 heraus und beendete das Rennen auf Position 15.