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Automobilsport
17.12.2019

Hankook baute sein Engagement im Motorsportjahr 2019 weiter aus

Hankook hat sein Motorsport-Engagement im Jahr 2019 weiter ausgebaut. Erfolgreiche Partnerschaften mit der DTM, der 24H Series powered by Hankook, der Rundstrecken Challenge Nürburgring, dem Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup oder den FIA Formel 4 Serien in Spanien und Großbritannien sowie der FIA North European Zone (NEZ) wurden intensiviert. Zusätzlich ist Hankook neue Kooperationen mit vielversprechenden und renommierten Rennformaten wie der W Series, dem Formel Renault Eurocup und der Belcar Series eingegangen. Auf allen nationalen und internationalen Rennstrecken erwies sich der High End Reifen Ventus Race als gewohnt stark und zuverlässig für Fahrer und Teams. Die Ingenieure und Mechaniker von Hankook sorgten vor Ort für optimalen Support.

Für Premiumhersteller Hankook und die DTM ging in diesem Jahr die neunte gemeinsame Saison zu Ende. Während die DTM-Boliden mit einem neuen Turbomotor und rund 100 PS mehr an den Start gingen, wurde der Rennreifen von Hankook im Jahr 2019 nicht verändert. Diesen enormen Leistungszuwachs der DTM-Aggregate und die damit verbundene höhere Belastung meisterte der Ventus Race trotzdem mit Bravour und überzeugte auf allen Rennstrecken mit seinem gewohnt starken Gesamtpaket aus Performance, Konstanz und Sicherheit.

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„Spitzen-Motorsport gehört seit jeher zur DNA unseres Unternehmens“, resümiert Han-Jun Kim, Präsident von Hankook Tire Europe. „Insbesondere mit der Einführung der neuen letztlich stärkeren Turbo-Motoren in der DTM konnten wir zeigen zu welcher Leistung unsere Premium-Reifen fähig sind, die wir dafür nicht modifizieren mussten. Die frühzeitige und langjährige Vertragsverlängerung,“ so Kim weiter, „ist für uns daher Anerkennung und Ansporn zugleich.“

Nach dem DTM-Finale in Hockenheim erklärte Audi-Motorsportdirektor Dieter Gass, der mit René Rast den neuen Titelträger stellte: „Es gab trotz des neuen Turbomotors keine Probleme mit den Hankook Rennreifen. Die Zusammenarbeit mit den Hankook Ingenieuren war in dieser Saison wie gewohnt sehr gut, wir freuen uns auf das nächste Jahr mit diesem Premiumpartner.“ BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt ergänzte: „Hankook hat wie immer einen guten Job gemacht. Die neuen leistungsstärkeren Turbomotoren waren für alle eine Herausforderung, die die Teams und Fahrer zusammen mit den Hankook Rennreifen gut gemeistert haben. Wir haben nach wie vor eine tolle Zusammenarbeit mit Hankook.“

Neueinsteiger Aston Martin konnte sich in seiner ersten DTM-Saison jederzeit auf den Ventus Race von Hankook verlassen und wertvolle Erfahrungen bei seiner Premiere in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie sammeln. „Hankook war in unserer Premieren-Saison mit dem Aston Martin Vantage DTM ein zuverlässiger Reifenpartner. Gerade für uns als Neueinsteiger mit einem DTM-Fahrzeug, das in nur 90 Tagen gebaut wurde, war es wichtig, die Erfahrung des langjährigen DTM-Partners für die schrittweise Entwicklung unserer vier DTM-Autos nutzen zu können. Mit den bereits vorhandenen und hinzugewonnenen Reifen-Daten hat Hankook R-Motorsport als neuem Team in der sehr wettbewerbsintensiven DTM gut unterstützt. Hervorheben möchte ich die gute Zusammenarbeit mit den Hankook Technikern, deren Expertise uns bei der Fahrwerksentwicklung unseres Aston Martin Vantage DTM zugute kam. Alles in allem können wir eine positive Bilanz unserer Kooperation mit Hankook ziehen.“ so R-Motorsport-Teamchef Dr. Florian Kamelger.

Auch für den frischgebackenen DTM-Champion René Rast (Audi) war die Zusammenarbeit mit Hankook eine runde Sache: „Wegen des neuen Turbomotors und der damit verbundenen höheren Leistung der DTM-Fahrzeuge war das Reifenmanagement sehr wichtig, denn die Last auf die Hinterachse und damit auch auf die Hankook Rennreifen wurde dadurch noch einmal deutlich erhöht. Deshalb musste man den Reifen bei den teilweise sehr langen Stints richtig händeln, um auch am Ende noch schnelle Rundenzeiten fahren zu können. Bei mir hat dies während der gesamten Saison hervorragend geklappt, sowohl im Qualifying als auch im Rennen bin ich mit den Hankook Rennreifen immer gut zurechtgekommen.“

Ein Saison-Highlight waren die vier gemeinsamen Rennen von DTM-Piloten und Fahrern aus der japanischen Super GT-Serie beim DTM-Finale in Hockenheim und Ende November im japanischen Fuji. Dabei spielte das Reifen-Management eine Schlüsselrolle. Während in der DTM die Fahrzeug-Abstimmung auf jeder Rennstrecke an den Einheitsreifen von Hankook, der auf allen Rennstrecken konstant leistungsfähig sein muss, durch Veränderung des Luftdrucks, der Aerodynamik oder der Sturzwerte angepasst wird, ist es in der Super GT-Serie genau umgekehrt. Dort wird nicht das Fahrzeug-Setup verändert, sondern die Teams wählen unter verschiedenen Fabrikaten und Mischungen eine für die Strecke passenden Reifen aus. Beim Gastspiel in Deutschland sammelten die Teams aus dem fernen Osten wertvolle Erfahrungen, die sie bei ihrem Heimrennen in Fuji umsetzten und beide Läufe gewannen.

Narain Karthikeyan (Modulo Epson Honda NSX-GT), Sieger des zweiten Rennens auf dem Fuji Speedway: „Unser Auto hat sich mit den Hankook-Reifen auf Anhieb gut angefühlt und wir waren mit ihnen unter allen Bedingungen schnell. Diese gemeinsamen Rennen von Super GT und DTM waren etwas Besonderes. Die DTM-Fahrer sind fantastisch, das war ein toller Auftritt für beide Serien.“

Für Gerhard Berger, 1. Vorsitzender ITR e. V., über die DTM Saison 2019: „Die DTM fordert höchste Standards in Sachen Technologie und Qualität von ihren technischen Partnern. Die Saison 2019 stand unter neuen Vorzeichen: Die Belastungen für die Reifen waren durch die neuen, mehr als 600 PS starken Turbomotoren höher als je zuvor. Die Hankook-Rennreifen sind stets allen Anforderungen gerecht geworden und haben hohes Leistungspotenzial bewiesen.“

Eine Weltpremiere feierte in dieser Saison die W Series mit Hankook als Partner der ersten Stunde. Bei diesem neuen Rennformat, das an sechs Stationen parallel zur DTM ausgetragen wurde, saßen ausschließlich Frauen im Cockpit eines 270 PS starken Formel-3-Boliden. Und der Ventus Race von Hankook erwies sich mit seiner hohen Konstanz und Berechenbarkeit als idealer Partner für die Nachwuchsfahrerinnen. „Ich war von den Hankook Rennreifen sehr beeindruckt. Man ist mit ihnen konstant schnell, weiß immer, wie der Reifen reagiert und kann sich optimal darauf einstellen. Auch meine Ingenieure waren begeistert, der Hankook Rennreifen hat mir auf dem Weg zum Titel sehr geholfen“, so die Britin Jamie Chadwick, erste Meisterin der Frauen-Formelserie.

Mit dem Formula Renault Eurocup belieferte Hankook seit Saisonbeginn eine weitere Nachwuchsserie mit seinem High End Rennreifen Ventus Race und unterstützte die jungen Piloten auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Motorsportkarriere. Das bestätigte der Russe Aleksander Smolyar, der im Gesamtklassement Rang drei belegte: „Mit einem Satz Hankook Rennreifen sind im Gegensatz zu anderen Fabrikaten mehrere schnelle Runden hintereinander möglich, was im Qualifying ein großer Vorteil ist. Im Rennen behalten die Reifen sehr lange ihren Grip. Vor allem für Neulinge sind sie ideal, weil sie berechenbar und gut zu managen sind.“

Damit blieb sich Hankook auch in diesem Jahr treu und richtete sein Augenmerk vor allem auf die Nachwuchsförderung. Junge Talente profitierten in dieser Saison bei der FIA F4 Spanien, der SMP F4 NEZ sowie der F4 British Championships certified by FIA ebenso von der hohen Konstanz und starken Performance des Hankook Rennreifens wie die Teilnehmer beim Audi Sport Seyffarth R8 LMS Cup, den Hankook seit 2018 mit dem Ventus Race beliefert. „Der Hankook Rennreifen ist meinem Fahrstil sehr entgegen gekommen. Man kann mit ihm konstant schnelle Rundenzeiten erzielen und sich das Rennen perfekt einteilen“, erklärte der neue Champion des Audi GT4-Markenpokals, Robin Rogalski aus Polen.

Die 24H GT-Series powered by Hankook wurde auch in diesem Jahr vom Premium-Hersteller als Titelsponsor und Reifenlieferant begleitet. Bei der weltweit größten Langstreckenserie mit acht Tourstopps auf drei Kontinenten, standen neben vier 12-Stunden-Rennen auch vier 24-Stunden-Rennen auf dem Programm, so viele wie bei keinem anderen Endurance-Format. Neben professionellen Piloten gingen ambitionierte Amateure auf den prestigeträchtigen Rennstrecken an den Start. Die Fahrzeug-Palette reichte von kompakten Tourenwagen über spektakuläre GT3-Boliden bis hin zu eigens nach 24-Stunden-Reglement aufgebauten Specials.

Bei der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) war Hankook nach 2018 zum zweiten Mal exklusiver Reifenpartner. Insgesamt neun Veranstaltungen wurden bei einer der ältesten Breitensportserien in Europa ausgetragen. Acht Mal war die RCN auf der Nordschleife am Nürburgring zu Gast, der neunte Stopp fand auf dem legendären Kurs Spa-Francorchamps in Belgien statt. Der Premium-Hersteller unterstützte jeweils bis zu 160 Touren- und GT-Rennfahrzeuge mit dem Ventus Race, der in verschiedenen Größen zur Verfügung gestellt wurde.

Manfred Sandbichler, Hankook Motorsport Direktor Europa: „Hinter uns liegt erneut ein erfolgreiches Motorsportjahr. Die neuen Kooperationen haben sich allesamt als Volltreffer erwiesen, langjährige Partnerschaften, beispielsweise mit der DTM, wurden ausgebaut und intensiviert. Hankook wird sein Augenmerk weiter auf den Nachwuchsbereich richten, aber auch renommierte und prestigeträchtige Rennserien mit seinen High-Tech-Produkten und seinem Know-How weiter unterstützen. Wir bieten in allen Bereichen des Motorsports eine große und leistungsstarke Produktpalette an und werden auch im nächsten Jahr für die eine oder andere Überraschung gut sein. So konnte kürzlich im Rahmen der deutschen Tuning- und Motorsport-Messe ‚Essen Motor Show', mit der Reifenpartnerschaft für die DTM Trophy, bereits ein neues hochwertiges Hankook Engagement verkündet werden.“