Dienstag, 15. Oktober 2019
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ADAC GT4 Germany
14.09.2019

Heinemann/Wankmüller feiern in Hockenheim zweiten Saisonsieg

Tim Heinemann (21/Fichtenberg) und Luke Wankmüller (18/Keltern, beide HP Racing International) siegen souverän im Samstagsrennen der ADAC GT4 Germany auf dem Hockenheimring. Die Mercedes-AMG-Piloten feiern damit bereits den zweiten Sieg in Folge, nachdem sie zuletzt am Nürburgring bereits ganz oben auf dem Podium standen. Rang zwei ging an Marius Zug (16/Pfaffenhofen) und Gabriele Piana (32/ITA, beide RN Vision STS Racing Team) im BMW M4 GT4 vor dem Porsche-Duo Jan Kasperlik (40/Huglfing) und Lars Kern (31/Weissach, beide Team Allied-Racing). „Es ist unglaublich, nun schon wieder gewonnen zu haben. Derzeit schwimmen wir auf einer regelrechten Welle des Erfolges. So kann es gerne weitergehen“, jubelte Heinemann über das Resultat aus Hockenheim. 

Sein Teamkollege Luke Wankmüller hatte das Rennen bereits von der Pole-Position aus begonnen. Am Start verlor er zunächst jedoch zwei Plätze, als Jan Philipp Springob (18/Olpe, Bremotion) in einem weiteren Mercedes-AMG GT4 und auch BMW-Pilot Michael Schrey (36/Wallenhorst, Hofor Racing by Bonk Motorsport) an ihm vorbei fuhren. Die erste Rennphase war danach geprägt von einer langen Safety-Car-Phase, um den BMW von Michael Fischer (24/AUT, Hofor Racing by Bonk Motorsport) zu bergen, der in der Startphase in eine Kollision mit dem Mercedes-AMG von Hamza Owega (27/Köln, GetSpeed Performance) und dem KTM X-Bow GT4 von Laura Kraihamer (28/AUT, True Racing) verwickelt war. 

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Während sich Springob nach dem Re-Start leicht vom Feld absetzte, konnte Wankmüller kurz vor den Fahrerwechseln zur Rennmitte die zweite Position zurückerobern. „Sobald die Ampel auf Grün sprang, bin ich aufs Gas gegangen. Aber wie es scheint, sind die Anderen besser weggekommen. Den BMW konnte ich nach der Safety-Car-Phase wieder überholen. Dann habe ich etwas Risiko herausgenommen, um das Auto sicher an Tim zu übergeben“, erklärte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport, der durch den Sieg auch die Junior-Wertung für sich entschied. 

Als Teamkollege Heinemann ins Fahrzeug gestiegen war, konnte er schnell Trophy-Pilot Oliver Mayer (61/Ingolstadt) passieren, der den führenden Mercedes-AMG GT4 zuvor von Springob übernommen hatte. Danach ließ Heinemann nichts mehr anbrennen und fuhr mit einem Vorsprung von 10,047 Sekunden zum souveränen Sieg. „Luke hatte mir eine gute Ausgangslage verschafft. Nachdem ich Oliver Mayer überholen konnte, musste ich das Rennen nur noch sauber zu Ende fahren“, so Heinemann. Mayer beendete das Rennen schließlich auf Rang 13. 

Marius Zug und Gabriele Piana sicherten sich in einem unauffälligen Rennen den zweiten Platz in der Tageswertung. Dadurch konnte sie die Führung in der Meisterschaftstabelle zurückgewinnen. Um Platz drei gab es in der Schlussphase noch spannende Duelle auf der Strecke. Erst in der letzten Runde setzte sich Lars Kern im Porsche 718 Cayman GT4 gegen Morgan Haber (25/AUS, Leipert Motorsport) durch und komplettierte mit seinem Teamkollegen Jan Kasperlik das Podium. Kasperlik konnte somit auch den Sieg in der Trophy-Wertung der ADAC GT4 Germany einfahren. 

Hinter dem Mercedes-AMG GT4 von Haber und dessen Teamkollegen Luca Trefz (17/Wüstenrot) belegte der KTM-X-Bow GT4 von Mads Siljehaug (23/NOR) und Eike Angermayr (20/AUT, beide Felbermayr-Reiter) Platz fünf. Sechster wurden Alexander Mies (27/Heiligenhaus) und Mike David Ortmann (19/Ahrensfelde, beide Propeak Performance) im Aston Martin Vantage GT4 vor dem Mercedes-AMG GT4 von Hamza Owega und Jusuf Owega (17/Köln). Das Bruderpaar zeigte eine sehenswerte Aufholjagd, nachdem Hamza Owega nach der bis an das Ende des Feldes zurückfiel. 

Platz acht ging an den Hofor Racing by Bonk Motorsport-BMW von Michael Schrey und Thomas Jäger (25/AUT) vor dem Porsche von Tom Kieffer (44/LUX) und Constantin Schöll (21/AUT, beide Team Allied-Racing) sowie dem Mercedes-AMG von Marcus Suabo (50/Ettlingen) und Marvin Dienst (22/Lampertheim, beide Schütz Motorsport. 

TV-Kommentator Christian Danner (61/Seeshaupt) beendete das Rennen gemeinsam mit Bernhard Laber (55/München, beide Team GT) im McLaren 570S GT4 auf Platz 23.