Freitag, 6. Dezember 2019
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ADAC GT Masters
14.08.2019

Kein Rennglück für RWT Racing in den Dünen

Nach den bisherigen sehr souveränen Rennen von RWT Racing im ADAC GT Masters blieb das Sportwagenteam um Teamchef Gerd Beisel beim vierten Lauf im holländischen Zandvoort ohne Erfolg. Dabei hatte das Wochenende an der Nordseeküste vielversprechend begonnen. „Wir denken, auch hier in die Punkte fahren zu können und geben das Beste“, sagte Sven Barth am Freitag.

Der gebürtige Weinheimer lies am Vorhaben von RWT Racing keine Zweifel aufkommen und fuhr mit der Corvette C7 im verregneten Training im vorderen Feld mit. „Im Regen waren wir gut dabei und im Trophy-Training fuhr ich auf P2“, so Barth. Starkregen verhinderte am Samstagfrüh den pünktlichen Start zum ersten Qualifying. Das auf 9 Uhr verschobene erste Kräftemessen stellte die Teams vor einer neuen Herausforderung. Sven Barth sicherte sich bei schwierigen Witterungsbedingungen Startplatz vierzehn.

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Der Start zum ersten Lauf verlief verheißungsvoll und Barth fuhr bis auf die neunte Position nach vorn. Insgesamt war das Rennen sehr hektisch geprägt und wurde durch drei Safety-Car-Phasen unterbrochen. Nach dem Pflichtboxenstopp übergab Sven Barth die Corvette C7 an David Jahn. Der Wahlleipziger machte nochmals Boden gut und chauffierte die Corvette bis auf Rang sechs. Kurz vor Rennende wurde David Jahn von einem Konkurrenten ins Kiesbett gedrängt, worauf er einige Plätze verlor und im Ziel auf Platz zwölf notiert wurde.„Das war heute wie eine Achterbahnfahrt. Wir hätten mindestens Sechster oder sogar noch weiter nach vorn fahren können. Schade, dass es dann so passiert ist“, meint David Jahn.

Am Sonntag streikte gleich zu Beginn des Qualifyings die Servolenkung. Eine perfekte Qualizeit war somit dahin und am Ende der Zeitenjagd fand sich die Corvette auf Startplatz dreißig wieder. David Jahn gab im zweiten Lauf alles und arbeitete sich in die Nähe der Top-20 nach vorn. „Es lief am Anfang sehr gut und meine Aufholjagd war von Erfolg gekrönt“. Diese hielt nur bis zur siebenten Runde, dann stellte er die Corvette mit technischen Defekt am linken Streckenrand Ausgang Start/Ziel ab. „Das Resultat hier in Zandvoort wirft uns nicht aus der Bahn. Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf das kommende Wochenende am Nürburgring. Unsere Pace war immer auf dem Niveau der Spitze. In der Eifel wollen wir wieder punkten“, blickt Sven Barth voraus.