Montag, 18. November 2019
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ADAC GT Masters
01.11.2019

KÜS Team75 Bernhard: Das ADAC GT Masters 2019 im Rückspiegel

Ein komplettes Podium, zahlreiche Punkteplatzierungen, aber auch jede Menge Pech – die Saison 2019 im ADAC GT Masters hatte für das KÜS Team75 Bernhard etliche Höhen und Tiefen parat. In der Gesamtabrechnung belegte die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau in der Teamwertung der „Liga der Supersportwagen“ den starken fünften Rang und war damit gleichzeitig auch bestes Porsche-Team.

Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) und Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (28, Österreich) kamen in der Fahrerwertung in ihrem Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 als Neunte in die Top-Ten, die beiden sammelten nicht weniger als 103 Meisterschaftspunkte.

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Porsche Young Professional Matteo Cairoli (23, Italien) und Adrien De Leener (30, Belgien) platzierten sich im Schwesterauto mit der Startnummer 18 auf Rang 26 mit 20 Zählern. Tiefpunkt der Saison war das Gastspiel in Most, bei dem das Team in beiden Rennen nicht in die Punkte kam und außerdem zwei unverschuldete Unfälle quittieren musste. Glanzlichter waren zweifellos die drei Podiumsplatzierungen: Timo und Klaus fuhren auf dem Red Bull Ring im österreichischen Spielberg auf Platz drei, im holländischen Zandvoort erkämpften die beiden dann Rang zwei, die Krönung war der Sieg im Sonntagsrennen auf dem Nürburgring.

Das KÜS Team75 Bernhard wird auch in der Saison 2020 wieder im ADAC GT Masters an den Start gehen. Details werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Teammanager Klaus Graf: „Wir sind insgesamt mit dem Saisonverlauf zufrieden, auch wenn wir uns in der Gesamtabrechnung ein wenig mehr erhofft hatten. Aber letztendlich konnten wir uns mit dem Sieg und einigen Podiumsplatzierungen in den vorderen Rängen etablieren. Ich denke, wir sind mittlerweile eine feste Größe im ADAC GT Masters und gehören in der Liga der Supersportwage“ zu den Top Teams. Das macht mich persönlich sehr stolz und freut mich auch für die gesamte Mannschaft. Darauf wollen wir 2020 aufbauen. Die Fahrer haben durchweg einen sehr guten Job gemacht. Wir hatten bis auf einen größeren Schaden keinerlei schwere Unfälle, was bei einer Serie mit Sprintrennen auch nicht immer selbstverständlich ist. Das beweist auch die Qualität, wie wir als Team kommunizieren, wie wir arbeiten und wie sich unsere Fahrer auf der Strecke verhalten und präsentieren. Ich möchte mich bei unseren Sponsoren, Partnern, Unterstützern und Fans, bei den Fahrern und der gesamten Mannschaft für den Support und die Arbeit in 2019 bedanken. Wir gehen jetzt in der Winterpause konzentriert an die Arbeit, um uns auf 2020 vorzubereiten. Wir freuen uns auf die neue Saison und wollen dort mit gestärkter Kraft wieder antreten.“