Donnerstag, 22. August 2019
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ADAC GT Masters
13.08.2019

HCB-Rutronik Racing ist Halbzeitmeister der Saison 2019

Trotz suboptimaler Rennverläufe baute das HCB-Rutronik Racing Team seine Meisterschaftsführung in der Debüt-Saison des Teams im ADAC GT Masters aus und reiste als Halbzeitmeister aus Zandvoort ab. Der Erfolg bezieht sich auf die Fahrer- und die Teamwertung, für welche beide Fahrzeuge bei den Läufen sieben und acht entsprechende Wertungspunkte eingefahren haben.

Ein Wetter-Mix aus Sonne, Regen und Sturm stellte alle Teams vor eine große Herausforderung. Beide HCB-Rutronik-Racing-Audis platzierten sich in den Top-Ten des leistungsdichten Feldes, mit Platz zwei für Patric Niederhauser und Rang sieben für Dennis Marschall. Die Startnummer 31 mit Patric Niederhauser und Kelvin vd Linde konnte die gute Ausgangsposition aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung in der Box nicht ausnutzen und startete in Folge einer Rückstufung von Rang fünf.

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Der Schweizer Patric Niederhauser übergab das Fahrzeug auf Position sechs liegend an Kelvin vd Linde, der – durch den böigen Wind in einen Fahrfehler getrieben – von der Strecke abkam und kombiniert mit einer ungünstigen Safetycar-Phase auf den 22 Rang zurückfiel. Der Südafrikaner konnte sich zwar auf den 17. Platz vorarbeiten, blieb aber punktelos im Klassement. Dennis Marschall behauptete seine siebte Position über seine Renndistanz, Carrie Schreiner fuhr den Audi mit der Startnummer 8 schlussendlich als 14. über die Ziellinie.

Im sonntäglichen Zeittraining verhinderte eine Rotphase die Umsetzung der Qualifying-Strategie, die Kelvin vd Linde wertvolle Runden raubte und im Ergebnis nur Rang zwölf zuließ. Für Team-Kollegin Carrie Schreiner wurde es Startplatz 29. Im Finallauf starteten beide Boliden des HCB-Rutronik Racing Teams eine Aufholjagt, die für das Duo Niederhauser/vd Linde auf P9 endete und für die Paarung Schreiner/Marschall auf Position 19.

Teamchef Fabian Plentz resümierte: „Auch wenn wir in Zandvoort nur Schadensbegrenzung betreiben konnten, können wir dennoch eine sehr positives Resümee zur Saison-Halbzeit ziehen. Wir konnten unseren Vorsprung in der Meisterschaft ausbauen und die Entwicklung des zweiten Autos geht stetig voran.“

Bereits am kommenden Wochenende geht das ADAC GT Masters in die nächste Runde und die Teams werden vom 16. bis 18. August 2019 am Nürburgring um Positionen und Punkte kämpfen.