Dienstag, 25. Juni 2019
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ADAC GT Masters
21.05.2019

Gute Tendenzen für Aust Motosport in Most

Die Aust Motorsport Audis zeigen in den ADAC GT Masters Rennen drei und vier im tschechischen Most ihr Potential.

„Wir hatten da noch eine Rechnung aus Oschersleben offen und sind mit dem Wochenende ganz zufrieden“, schmunzelte Teamchef Frank Aust und blickte zufrieden auf die Leistung seiner vier Piloten nach den beiden ADAC GT Masters Läufen im tschechischen Most am 17. und 18. Mai 2019. Die #3 (Maximilian Hackländer / Remo Lips) starteten von P28 ins erste Rennen und konnte sich erfolgreich in vielen spannenden Rennduellen mit P16 wertvolle Punkte für das Aust Motorsport Team sammeln und bestätigt die gute Formkurve der beiden Piloten.

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Nicht minder gut lief es für die Besatzung des Audi R8 LMS GT3 Evo mit der Starnummer #4 (Christopher Dreyspring / Arlind Hoti) die von P31 ins Rennen gingen und dieses hinter dem Schwesterfahrzeug auf P17 beendeten. „Eine tolle Leistung für die beiden Youngster, da die ja in Most das erste Mal zusammen gefahren sind“, sagte Frank Aust. „Wenn sich mal das 31 Autos starke Starterfeld anschaut und bedenkt, dass hier mehr als 20 Autos innerhalb einer Sekunde fahren, dann ist das schon eine sehr gute Leistung. Bist Du nur eine Sekunde zu langsam, dann liegst Du schon auf P30. Das ist schon der Wahnsinn, was hier für eine Leistungsdichte herrscht“, so Frank Aust weiter.

Am Sonntag war die Erwartungshaltung bei allen Beteiligten natürlich sehr hoch und man wollte das gute Ergebnis vom Vortag anknüpfen. Im Qualifying 2 platzierte Aust Motorsport Neuzugang Christopher Dreyspring den Audi mit der Startnummer #4 auf P16. Der Rüthener Maximilian Hackländer stellte seinen Audi R8 #3 auf P20 ab.

Mit den guten Startpositionen aus dem Mittelfeld gingen beide Audis in die heiße Startphase und kamen unbeschadet durch die erste Kurve. Nach dem Boxenstop übergab Christopher Dreyspring auf P6 liegend an seinen Partner Arlind Hoti, der das Rennen auf einem soliden 17 Platz beendete und so weitere Punkte sichern konnte.

Der Eidgenosse Remo Lips kam mit der Startnummer #3 auf P24 ins Ziel. „Hier wird wirklich mit dem Messer zwischen den Zähnen gefightet, das kannst Du Dir nicht vorstellen“, so Remo Lips nach dem zweiten Rennen. Dies hatte Maximilian Hackländer selbst zu spüren bekommen, der in der Starphase mit Piere Kaffer aneinandergeraten ist und dadurch eine Durchfahrtsstrafe kassiert. Bis dahin hatte er sich bereits auf den 8 Platz vorgekämpft. „Wer hier im ADAC GT Masters mitfährt, der fährt in der stärksten GT Rennserie weltweit mit und unsere Tendenz zeigt ganz klar nach oben“, so Frank Aust.

In knapp drei Wochen gastiert das ADAC GT Masters im österreichischen Spielberg am Red Bull Ring, wo es dann wieder heißt: „Gentlemen, start your engines!“