Donnerstag, 23. Mai 2019
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ADAC GT Masters
13.03.2019

Glück im Unglück beim Brand des Zakspeed-Mercedes

Gottseidank glücklich ohne Personenschäden ging der Brand des Mercedes-AMG GT3 beim Test am 12. März 2019 auf dem Hockenheimring aus. Für das Auto und das Team war es nicht so gut.

Große Aufregung am Mittwochvormittag auf dem Hockenheimring. Anfang der Boxengasse kam der Mercedes-AMG GT3 von Zakspeed Racing qualmend zum Stillstand. Doch das Team und die Helfer des Hockenheimrings reagierten vorbildlich und schnell. Der Fahrer kam unverletzt auf dem brennenden Auto und nach kurzer Zeit war der Brand gelöscht. 

Der Schaden dürfte dennoch hoch sein und der Aufbau des Autos dementsprechend kosten. Nach ersten Vermutungen war es eine gebrochene Benzinleitung oder ein Riss in der Benzinleitung.

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Chefredakteur Ralph Monschauer, der sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Boxengasse aufhielt: „Ich habe zunächst überlegt, ob wir die Fotos und das Video veröffentlichen sollen. Aber nachdem ich gehört habe, dass niemand der Personen zu Schaden gekommen ist, überwog bei uns der journalistische Aspekt. Ich weiß, dass es nicht allen gefällt und man so etwas im Motorsport nicht gerne sieht. Allerdings möchte ich auch sagen, dass die handelnden Personen sehr schnell und umsichtig reagiert haben. Wir sollten daher nicht immer alles so negativ und pessimistisch sehen. Motorsport ist nicht ungefährlich aber im Rahmen der Umstände haben wir die Situationen überwiegend im Griff. Die Teams wissen was zu tun ist und auch bei schrecklichen Dingen, wie jetzt dem Brand, gab es keine Verletzten. Das muss man in die Welt tragen und den Gegnern den Spiegel vorhalten: Ja, wir machen Motorsport aber bei Gefahr wissen wir zu reagieren! Und auch die Verantwortlichen vom Hockenheimring haben sehr gut reagiert. Auch dort funktioniert es.“

Und eines unterstreicht Monschauer ebenfalls: „Wäre noch jemand im Auto gewesen oder hätte es einen Schwerstverletzten gegeben, so hätten wir es nicht veröffentlich. Nicht wegen der öffentlichen Meinung, sondern weil mir dann das Recht des Einzelnen wichtiger erscheint. Noch immer habe ich selber die Bilder vom Unfall Zanardis auf dem Lausitzring im Kopf, wo abgetrennte Gliedmaßen auf der Strecke lagen. So etwas hätte ich lieber nicht gesehen!“

Hier das Video anschauen