Freitag, 21. September 2018
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VLN
09.07.2018

Erfolgsbilanz für Mike Jägerin der VLN bleibt makellos

„Eigentlich wollte ich in dieser Langstreckensaison auf dem Nürburgring gar nicht mehr fahren. Aber nachdem ich mich kurzfristig für die Teilnahme an den ersten Rennen in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring entschieden hatte, entwickelte sich die Saison zu einer der erfolgreichsten in meiner Motorsportkarriere. In vier VLN-Rennen gab es vier Klassensiege und phantastische Platzierungen im Gesamtklassement“, erläuterte der Kaiserslauterner Mike Jäger nach der 49. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy.

Zum vierten Mal in diesem Jahr hatte er mit seinen Partnern Christian Kohlhaas und Stephan Köhler im Ferrari 458 des Teams Racing One überlegen die Klasse SP8 gewonnen. Darüber hinaus zu hatte das Team ebenfalls Trainingsbestzeit gefahren und die schnellste Rennrunde erzielt. Platz 13 in der Gesamtwertung bedeutete im 135 Teilnehmer starken Feld ein großartiges Abschneiden.

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Die äußeren Bedingungen waren an diesem Tag fast ideal in der Eifel. Die Sonne schien und die Temperaturen lagen im angenehmen Bereich. Jäger ging im morgendlichen Training als erster Pilot mit dem Ferrari auf die Strecke. „Es herrschte allerdings dichter Verkehr auf der Strecke und ich habe keine freie Runde gefunden, Deshalb mussten diesmal meine Teamkollegen für eine schnelle Rundenzeit sorgen“, so Jäger. Die Rundenzeit von 8.31,274 Minuten reichte locker für die Pole in der Klasse SP8 und Startposition 19 im Feld.

Jäger saß diesmal beim Start im Auto. Der Kaiserslauterner setzte sich sofort an die Spitze der Klasse und baute die Führung kontinuierlich aus. In der Gesamtwertung arbeitete er sich bis in die Nähe der Top 10 vor. Jäger: „Der Ferrari lief perfekt. Ich hatte keine Schwierigkeiten anfangs mit schnellen Runden einen Vorsprung auf die Konkurrenz herauszufahren. Leider gab es danach durch einige Unfälle und Code-60-Zonen keine freien Runden mehr.“

Anschließend brachten Jägers Teampartner den Ferrari problemlos über die 4-Stunden-Distanz. Nachdem der Klassensieg und Rang 13 sicher war, freute sich die komplette Racing-One-Mannschaft. „Das hat weder großen Spaß gemacht. So könnte die Saison bei den nächsten Rennen weitergehen“, triumphierte Jäger am Ende. Aktuell liegt das Trio durch die Erfolgsserie auf Platz zwei in der VLN-Meisterschaftstabelle.