Samstag, 17. November 2018
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VLN
03.09.2018

Cayman GT4 Trophy: vierter Sieg in Folge für GetSpeed

Fünfter Saisonsieg im sechsten Rennen: „Max“ und „Jens“ bauten am Samstag ihre Erfolgsserie in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing weiter aus. Für GetSpeed Performance triumphierten die beiden Pseudonymfahrer beim 41. RCM DMV Grenzlandrennen auf der Nürburgring-Nordschleife vor Moritz Kranz, Michael Rebhan und Felix Günther von Mühlner Motorsport und verteidigten so ihre Führung in der Punktewertung. Im drittplatzierten Porsche Cayman GT4 CS von Teichmann Racing kamen Daniel Bohr, Fabio Grosse und Hendrik von Danwitz ins Ziel.

Nach dem Qualifying am Morgen waren „Max“ und „Jens“ von Rang zwei aus ins Rennen gegangen. Schon in der Anfangsphase gelang es „Max“, den von der Pole-Position gestarteten Mühlner-Cayman zu überholen. In der Folge hielt das letztlich siegreiche Duo eine knappe Führung. Erst gegen Rennende konnten die beiden einen Vorsprung von rund 50 Sekunden aufbauen. Schlussfahrer „Jens“ hielt diesen bis zum Ende: Auf der Linie betrug der Abstand zu Kranz, Rebhan und Günther 46,5 Sekunden. Bohr, Grosse und von Danwitz lagen etwa fünfeinhalb Minuten zurück.

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Das Teichmann-Trio war nach einem Defekt im Bereich der Benzinzufuhr zwischenzeitlich auf Platz fünf zurückgefallen. So entschied sich der Kampf um den dritten Platz auf dem Podium erst in der letzten von 26 Runden: Auf dem Grand-Prix-Kurs gelang es Grosse, die beiden vor ihm fahrenden Cayman der Teams KKrämer Racing und Mathol Racing wieder zu überholen. Für die Gesamtwertung bedeutete das Ergebnis eine unveränderte Reihenfolge: „Max“ und „Jens“ liegen weiterhin auf Platz eins (110 Punkte) vor Kranz und Rebhan (97 Punkte) sowie Bohr, Grosse und von Danwitz (79 Punkte).

Das sechste Rennen der diesjährigen VLN-Saison wurde bei teils sonnigen, teils bewölkten Bedingungen und Temperaturen von circa 18 Grad Celsius abgehalten. Aufgrund noch ausstehender technischer Nachuntersuchungen steht das Ergebnis in der Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing unter Vorbehalt. Den nächsten VLN-Lauf bildet das 58. ADAC Reinoldus-Langstreckenrennen am 22. September.

Adam Osieka (Teamchef GetSpeed Performance), Platz 1: „Natürlich schielen wir jetzt langsam auf die Tabelle, aber das ändert nichts an der Taktik für die nächsten Rennen: Wir müssen das Auto stets top vorbereiten, und die Jungs müssen auf der Strecke konstant performen. Das hat zuletzt hervorragend geklappt. Wenn wir so weitermachen, sind wir nur schwer zu schlagen.“

„Max“ (GetSpeed Performance), Platz 1: „Im Vergleich zu den letzten Rennen haben wir uns insofern verbessert, als dass wir im Qualifying diesmal noch eine Position weiter vorne standen. Nachdem ich am Mühlner-Cayman vorbei war, konnte ich unsere starke Pace ausnutzen. In der Tabelle stehen wir jetzt gut da, aber weil es keine Streichergebnisse gibt, kann sich das schnell ändern.“

Felix Günther (Mühlner Motorsport), Platz 2: „Der Verlust unseres zweiten Mühlner-Caymans beim Freitagstest zu VLN 5 war ein echter Rückschlag, weshalb Platz zwei für mich ein geradezu ideales Ergebnis ist. Da ich das Auto noch nicht allzu gut kenne, war der Start gegen die Routiniers nicht einfach für mich. Aber unterm Strich ist das Ergebnis sehr zufriedenstellend.“

Hendrik von Danwitz (Teichmann Racing), Platz 3: „Nach dem unverschuldeten Unfall bei VLN 5 hatten wir diesmal Pech mit der Technik – das Ergebnis bedeutet für uns Schadensbegrenzung. Fabio ist erst in der letzten Runde wieder auf Rang drei vorgekommen. Es hätte also schlimmer kommen können. Von der Pace her waren wir definitiv vorne mit dabei.“