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Sportwagen Allgemein
12.04.2018

IMSA SportsCar Championship: Porsche peilt zweiten Saisonsieg an

Nach dem Saisonauftakt in Florida mit den Langstreckenklassikern in Daytona und Sebring zieht die IMSA SportsCar Championship weiter nach Kalifornien. In Long Beach steht am 14. April das mit 100 Minuten kürzeste Rennen des Jahres auf dem Programm. Das Porsche GT Team setzt auf dem 3,167 Kilometer langen Stadtkurs zwei Porsche 911 RSR in der mit vier Automobilherstellern stark besetzten Klasse GTLM ein. Für die Fans ist Long Beach einer der Saisonhöhepunkte, da neben den faszinierenden Sportwagen auch die in den USA ebenfalls sehr populären Indycars mit einem Meisterschaftslauf am Start sind.

Durch den Sieg beim Zwölfstundenrennen in Sebring hat sich Porsche sowohl in der Hersteller- als auch in der Fahrer- und Teamwertung der IMSA SportsCar Championship auf den zweiten Platz verbessert. Zweiter ist Porsche auch im prestigeträchtigen North American Endurance Cup. Für diese härteste Performance- und Zuverlässigkeitswertung im weltweiten GT-Rennsport werden die Langstreckenrennen Daytona, Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans gewertet.

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Beim Aufbau des Stadtkurses im Hafenviertel von Long Beach werden über fünf Kilometer Zaun montiert und rund 1.400 Betonblöcke gesetzt. Das Rennen in der Postkartenkulisse mit Sonne, Meer und Palmen ist das amerikanische Pendant zum Grand Prix von Monaco. Tatsächlich war von 1976 bis 1983 auch die Formel 1 mit dem Grand Prix der USA West auf dieser Strecke zu Gast. Wie im Fürstentum an der Cote d'Azur fehlt es auch in Long Beach nicht an Stars und Sternchen. Kein Wunder – die Traumfabrik Hollywood liegt gleich um die Ecke.

Im Cockpit des 911 RSR mit der Startnummer 911 wechseln sich Patrick Pilet (FR) und Nick Tandy (GB) in der Klasse GTLM ab. Sie haben 2016 in Long Beach gewonnen und kürzlich in Sebring den ersten Saisonsieg mit dem 911 RSR gefeiert. Laurens Vanthoor (BE) und Earl Bamber (NZ) teilen sich den zweiten vom Porsche GT Team eingesetzten 911 RSR mit der Startnummer 912. Die Klasse GTD, in der Porsche-Kundenteams mit dem 911 GT3 R antreten, ist in Long Beach nicht am Start. 

Beim 911 RSR wurde für seine zweite Rennsaison neben Setup-Optimierungen vor allem die Zuverlässigkeit weiter verbessert. Der vor der Hinterachse eingebaute Motor leistet je nach Restriktorgröße rund 375 kW (510 PS). Für aerodynamische Effizienz und ein hohes Maß an Abtrieb sorgt der große Heckdiffusor in Kombination mit dem hängend angebundenen Heckflügel.

Das Rennen startet am Samstag, 14. April, um 13.05 Uhr Ortszeit (22.05 Uhr MESZ). Live übertragen wird es außerhalb der USA im Internet auf www.imsa.com