Mittwoch, 17. Oktober 2018
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Rallye Allgemein
01.10.2018

Ruben und Petra Zeltner belegen im Porsche Gesamtrang vier

Bei der 55. Auflage der ADMV Rallye Erzgebirge (28./29. September) belegten Ruben und Petra Zeltner (Lichtenstein) in ihrem Porsche 911 GT3 den vierten Gesamtrang. Vorausgegangen war ein intensiver Kampf mit Carsten Mohe im Renault Mégane Maxi und Roman Schwedt im Peugeot 207. Damit sichert sich das Ehepaar aus Sachsen auch den Sieg im Erzgebirge in den ADAC Rallye Masters, Deutschlands beliebtester Breitensportserie.

Recht feucht und schmierig waren die Streckenverhältnisse der ersten drei Wertungsprüfungen (WP) der Traditionsveranstaltung rund um Stollberg im Erzgebirge. „Wir hatten leider bei der Reifenwahl kein glückliches Händchen. Daher hatten wir keinen guten Grip und verloren viel Zeit auf den ersten Prüfungen“, so Zeltner. Die beiden Sachsen belegten am Ende des ersten Tages lediglich den siebten Gesamtrang. 

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Ähnlich wie beim letzten Lauf in Niedersachsen startete das Porsche-Gespann am Samstagvormittag seine Aufholjagd. Zunächst wurden die Nachwuchspiloten Wiegand und Gropengiesser auf die Plätze verwiesen. Danach arbeitete sich Ruben Zeltner in Sekundenduellen immer dichter an Carsten Mohe heran. Nach sieben gefahrenen Wertungsprüfungen betrug der Abstand nur noch zwei Sekunden. „Wir hatten heute jedenfalls die bessere Reifenwahl. Unser Porsche funktionierte perfekt und die trockenen Strecken kommen uns entgegen. Nur gefällt mir das leichte Übersteuern noch nicht – aber das analysieren wir in Ruhe nach der Veranstaltung“, so Zeltner.

Der spannende Zweikampf mit Mohe erübrigte sich auf der WP 8, auf der Mohe seinen Mégane mit einem Problem am Öldruck abstellen musste. Die Porsche-Truppe übernahm somit den vierten Gesamtrang und verteidigte diesen bis ins Ziel, ohne ein Risiko einzugehen. „Es war schön, auf diesen selektiven Strecken in unserer Heimat an den Start zu gehen. Die schnellen Allradfahrzeuge werden wir mit unserem Porsche, der nach dem aktuellen Reglement aufgebaut ist, nicht mehr packen. Daher bin ich mit unserem vierten Platz und dem Sieg hier in den ADAC Rallye Masters sehr zufrieden“, so Zeltner im Ziel.