Freitag, 14. Dezember 2018
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Rallycross
27.11.2018

Peugeot beendet Rallycross-Abenteuer mit Podiumsplatz

Das Team Peugeot Total feierte den Abschluss seines Abenteuers in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft mit einem Podiumsplatz. Im hart umkämpften Saisonfinale in Südafrika fuhr Sébastien Loeb im Peugeot 208 WRX auf den dritten Platz. Für Loeb war es der siebte Podiumsplatz in der Saison 2018 inklusive eines Siegs in Belgien. 

Zum zweiten Mal nach dem World-RX-Rennen in Lettland erreichten alle drei Peugeot-Piloten in Südafrika das Finale. Beim zwölften und letzten Rennwochenende der Saison fuhr Peugeot-Junior Kevin Hansen auf den vierten Platz und wiederholte sein bisher bestes Ergebnis. Sein Bruder Timmy Hansen konnte im Staub im Finale einem stehen gebliebenen Konkurrenten nicht ausweichen und wurde nur als Sechster gewertet.

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Nach dem Debütjahr in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft beendete das Team Peugeot Total die Saison auf dem dritten Platz der Teamwertung. 


Stimmen aus dem Team

Bruno Famin (Peugeot Sport-Direktor): „Wir haben zum Abschluss unseres Rallycross-Abenteuers einen Podestplatz gefeiert und alle drei Peugeot ins Finale gebracht. Dies ist ein schöner Weg, die Saison zu beenden. Wir haben natürlich mehr erhofft, etwa den Sieg früher in der Saison zu wiederholen. Aber dies unterstreicht auch, wie hart umkämpft die Meisterschaft in dieser Saison war. Herzlichen Glückwunsch an Johan Kristoffersson, eine eindrucksvolle Leistung! Südafrika begann für uns sehr gut mit den ersten beiden Plätzen im ersten Qualifying, jedoch konnten wir dieses Tempo nicht während des gesamten Wochenendes beibehalten. Dennoch haben wir den Speed und die Zuverlässigkeit des Peugeot 208 WRX bewiesen. Ich möchte allen Leuten im Team Peugeot Total Tribut zollen, sie haben in einer sehr kurzen Zeit eine sehr gute Arbeit geleistet. Die Tatsache, dass wir in diesem engen Zeitrahmen so wettbewerbsfähig waren, spricht Bände über ihr Engagement und ihr Talent.“

Sébastien Loeb (Team Peugeot Total, Fahrer #9): „Unser Auto war hier schnell und zuverlässig, aber das haben wir ja bereits in der ganzen Saison bewiesen. Wir haben hart gearbeitet und zur Saisonmitte wichtige Verbesserungen am Peugeot 208 WRX vorgenommen. Ich denke, für die erste offizielle Saison haben wir eine starke Performance gezeigt. Beim Saisonfinale waren wir einmal mehr wettbewerbsfähig. Es war ein gutes Wochenende, und der dritte Platz ist ein schönes Resultat, wenn man bedenkt, dass alles hier von der ersten Kurve abhängt. Das Finale war turbulent. Aber ich bin mit dem Ergebnis des letzten Rennens und der gesamten Saison zufrieden. Ich weiß noch nicht, was ich kommendes Jahr tun werde. Natürlich waren es keine guten Nachrichten, dass Peugeot dieses Programm beendet. Ich möchte dem gesamten Team für die Arbeit und die tollen Momente danken. Was mich betrifft: Ich werde neue Herausforderungen finden, vielleicht als Privatfahrer.“ 

Kevin Hansen (Team Peugeot Total, Fahrer #71): „Es war toll, wieder einmal ins Finale gekommen zu sein. Dies war mein Hauptziel an jedem Wochenende. Ich habe wieder ums Podium gekämpft und hatte auf den dritten Platz gehofft. Doch auf dem vierten Platz zu liegen ist immer noch gut, es bestätigt mein bislang bestes Saisonergebnis. Man lernt sehr viel als Werksfahrer, wenn man erst 20 Jahre alt ist. Ich werde diese Erfahrungen nutzen, um zu wachsen. Sie werden mir hilfreich sein, mich darauf vorzubereiten, sobald wie möglich Rallycross-Weltmeister zu werden. Vielen Dank an das gesamte Team. Merci à tous!“ 

Timmy Hansen (Team Peugeot Total, Fahrer #21): „Petter Solberg hatte sich im Staub gedreht, ich habe ihn getroffen, mein Auto beschädigt und musste aufgeben. Ich habe fünf Jahre mit diesem Team verbracht, deshalb war das Finale sehr emotional für mich. Ich bin stolz auf das, was wir erreicht haben. Und ich bin glücklich über das, was mir die Teammitglieder in diesen Jahren gegeben haben, wir teilen fantastische Erinnerungen. 2018 war wieder eine gute Saison, ich freue mich über das Gesamtergebnis und darüber, dass ich die Leute von Peugeot Sport kennenlernen und mit ihnen dieses Abenteuer unternehmen durfte.“