Mittwoch, 18. Juli 2018
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ROTAX MAX Challenge
26.06.2018

B&W Kartteam im Aufwind

Nachdem das B&W Kartteam einem ernüchternden Saisonauftakt im belgischen Genk erlebt hatte, stand am 23./24. Juni 2018 der zweite Saisonlauf der ROTAX MAX Challenge Germany an. Auf dem Erftlandring in Kerpen konnte das Team aus Emsbüren den Rückschlag von Belgien ausbügeln und den Anschluss zur Konkurrenz wieder herstellen. 

Giuseppe Fico zeigte bei den Minis schon im Zeittraining sein Können und etablierte sich als Fünfter in Schlagdistanz zur Spitze. Seine vielversprechende Ausgangslage wusste der Youngster auch im ersten Rennen zu nutzen und so kämpfte er sich teilweise unter die Top-Drei. Doch eine Rangelei, bei welcher er sich seinen Heckauffahrschutz beschädigte, warf ihn zur Halbzeit vorzeitig aus dem Rennen. Vom Ende des Feldes musste er somit in den zweiten Durchgang starten. Das hinderte den RossoKorsa-Kart-Piloten nicht daran, eine tadellose Aufholjagd abzuliefern, die ihn bis auf Rang fünf nach vorne bugsierte. Und im letzten Lauf des Wochenendes legte Fico sogar noch eine Schippe nach: Mit einer starken kämpferischen Leistung holte er sich den verdienten dritten Platz und beendete damit die längere Durstrecke der B&W-Mannschaft.

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Auch bei Junior Luca Thiel lief es in Kerpen gut: Das kündigte sich bereits im Warm-Up an, das er als Fünfter beenden konnte. Im Qualifying landete der Pilot aus Melle als 17. im Mittelfeld der 32-köpfigen Meute. Damit gab er sich in den Rennen aber nicht zufrieden und so kämpfte er sich im ersten Rennen bis auf Platz elf nach vorne, womit er nur knapp an den Top-Ten vorbeischrammte. Das zweite Rennen beendete er als solider 13., bevor er im letzten Lauf erneut an den Top-Ten kratzte. Eine Zeitstrafe wegen Frontspoiler-Vergehens warf ihn am Ende jedoch auf Rang 14 zurück.

Die Teamchefs Birgit und Wolfgang waren zum Schluss guter Stimmung: „Giuseppe und Luca haben einen tollen Job gemacht. Nach dem erfolglosen Saisonstart haben wir zurück in die Spur gefunden. Die Rundenzeiten der beiden stimmen wieder und die Ergebnisse zeigen ebenfalls, dass wir den Anschluss gefunden haben. Jetzt setzten wir alles daran, dies auch beim nächsten Rennen in Oppenrod abrufen zu können.“