Dienstag, 17. Juli 2018
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Porsche Super Cup
03.07.2018

Durchwachsenes Wochenende für Project1

Project 1 blieb beim Gastspiel des Porsche Mobil 1 Supercup hinter den selbstgesteckten Erwartungen zurück. Nach einer vielversprechenden Leistung im Qualifying musste sich Larry ten Voorde mit Rang acht begnügen. Für die beiden Supercup-Debütanten Michael de Quesada und Gustav Malja ging es am Ende auf P 13 und P 21.

Die Mannschaft rund um Marcel Jürgens-Wichmann war mit voller Zuversicht nach Österreich gereist. „Dass der achte Platz von Larry unser Maximum bilden würde, hätten wir nicht erwartet“, so der Teamchef. „Dabei begann unser Wochenende zunächst vielversprechend. Die Ergebnisse im Training und Qualifying ließen uns auf einen guten Rennausgang hoffen.“

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Von Rang vier gestartet, musste sich ten Voorde gleich zu Rennbeginn zahlreichen Angriffen der Konkurrenz erwehren. Im Pulk fiel es dem Niederländer schwer, seine Position zu behaupten. „Das Rennen war alles andere als einfach für mich. Bereits in der ersten Runde büßte ich eine Position ein und hatte anschließend viele Zweikämpfe. Ich musste mich stark nach hinten orientieren und verlor noch weitere Plätze. Wenn man von vier startet, ist Platz acht alles andere als zufriedenstellend“, so der 21-Jährige.

Der Schwede Gustav Malja, der seine erste Saison in den Porsche-Markenpokalen bestreitet, fuhr ein solides Rennen und wurde durch einen Rempler mit schiefstehenden Lenkrad im letzten Drittel nur 13. In der Rookie-Wertung belegte der 22-Jährige Platz vier. „Ich hätte in den Top Ten landen können“, resümierte Malja enttäuscht.

Für Michael de Quesada stand das Rennwochenende in der Steiermark ganz im Zeichen seiner Premiere im Porsche Mobil 1 Supercup. Der erste Auftritt im internationalen Markenpokal bildete für den jungen US-Amerikaner eine wichtige Station in seiner Ausbildung zum Rennfahrer. Im turbulenten Rennen, das über 16 Runden ging, machte der Nachwuchspilot wenig Fehler und fuhr Rang 21 nach Hause, was zugleich Platz acht in der Rookie-Wertung bedeutete.

„Auf uns wartet nun einiges an Arbeit“, sagt Teamchef Marcel Jürgens-Wichmann. „Bereits in einer Woche steht das Supercup-Rennen in Silverstone an. Wir müssen analysieren, wo Fehler passiert sind und wie wir uns bestmöglich auf das nächste Rennwochenende vorbereiten.“