Dienstag, 21. August 2018
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GT4-Europameisterschaft
09.05.2018

„True Racing“-Fahrerinnen und -Fahrer unter Wert geschlagen

Das zweite Rennwochenende zur „GT4 European Series“ in Brands Hatch begann für die beiden „True Racing“ Mannschaften erneut unglücklich. Stéphane Kox wurde im freien Training in ihrem KTM X-BOW GT4 mit der Startnummer 23 bereits nach wenigen Runden von einem Audi „abgeschossen“, worauf Ihr „Co“ Eike Angermayr keine einzige Runde auf der für ihn neuen Strecke absolvieren konnte – und die Mechaniker von Reiter-Engineering hatten viel zu tun: Der Vorderwagen war beschädigt, unter anderem ging auch die Lenkung kaputt. Immerhin lief es beim Schwesterauto mit der Nummer 22 besser, Laura Kraihamer und Reinhard Kofler landeten in beiden freien Training-Sessions auf Rang 13.

Die Qualifyings brachten dann ebenfalls gemischte Ergebnisse: Reini Kofler konnte für das erste Rennen Startposition zwei erobern, Laura Kraihamer positionierte sich für den zweiten Lauf auf Startplatz 25 – dabei fehlte ihr im enorm starken Feld gerade einmal eine Sekunde auf Startplatz fünf… Ähnlich erging es Eike Angermayr: Der junge Oberösterreicher hatte natürlich mit der fehlenden Streckenkenntnis zu kämpfen: Startposition 26 für Lauf 1, Startposition 40 für Lauf 2 – eine große Aufgabe für die beiden Rennen, die er nach dem Ausfall von Stéphane Kox alleine bestritt.

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Im ersten Rennen konnten sich die KTM-Piloten sehr gut in Szene setzen – wenngleich auch mit unterschiedlichem Ausgang. Kofler und Kraihamer kämpften lange um eine Podiumsplatzierung. Nach dem Boxenstopp verteidigte Laura Kraihamer Rang vier, als sie bei einem Überholmanöver in einen Unfall verwickelt wurde. Die Rennleitung erteilte daraufhin eine 20-Sekunden-Strafe, die sich aufgrund der zu diesem Zeitpunkt geltenden Safety-Car-Phase leider doppelt hart auswirkte und das Duo im Endklassement auf Rang 30 zurückwarf. Immerhin fuhr Eike Angermayr – alleine und daher mit 30 Boxenstopp-Strafsekunden belegt – sensationell bis auf Rang acht nach vor. Im zweiten Rennen fehlte das „Rennglück“ dann aber komplett: Safety-Car-Phasen und ein taktischer Fehler im Zuge der Boxenstopps verhinderten eine mögliche Aufholjagd. Einsatzleiter Hans Reiter sah dennoch viel Positives: „Ja, wir wurden unter Wert geschlagen und waren wieder nicht vom Glück verfolgt. Aber die Leistungen der Fahrerinnen und Fahrer waren sehr gut. Startplatz zwei von Reini, starke Rundenzeiten sowie ein kämpferisches, tolles Rennen von Laura, und schließlich die sensationelle Performance von Eike, der ohne Streckenkenntnis und mit Strafzeit bis auf Platz acht vorfährt – wir schauen optimistisch nach Misano!“